Als Intersection wird in der Luftfahrt ein definierter Kartenpunkt bezeichnet. Das sind virtuelle Navigations-Fixpunkte die auf verschieden Art definiert werden können:
Der Pilot kann sich nicht willkürlich eigene Intersections definieren, sondern nur die in den Luftfahrtkarten definierten Intersections verwenden.
Die Intersections helfen den Piloten bei der Navigation ihren Flugplan einzuhalten.
Die Intersections werden auf den Luftfahrtkarten mit einem kleinen Dreieck-Symbol dargestellt. Sie werden mit 5 Buchstaben oder Ziffern bezeichnet (designator). Das unterscheidet sie deutlich von den VOR-Namen, die neben dem Klarnamen mit drei Buchstaben bezeichnet werden.
Intersections haben keine Klarnamen. Die fünf Buchstaben sind aber oft in Anlehnung an geographische Namen der Umgebung gewählt. Trotz der Beschränkung auf 5 Buchstaben klingen diese Namen oft sehr landestypisch. Je nachdem, ob sie in Ungarn, Frankreich, Japan oder Russland liegen. Beispielsweise:
Auch Phantasienamen und die Buchstaben des ICAO-Alphabetes sind gebräuchlich. Allerdings wird immer die Beschränkung auf 5 Buchstaben oder Ziffern eingehalten.
Intersections spielen auch bei den Abflugverfahren (departure procedures) und den Anflugverfahren (approach procedures) eine wichtige Rolle. In der Nähe von größeren Flughäfen haben die Intersections üblicherweise einen Namen aus drei Buchstaben gefolgt von zwei Ziffern, die die Nummer der Start- und Landebahn (Runway bezeichnen.
Im Sprechfunk spricht der Pilot den Intersection-Namen wenn möglich als ein zusammenhängendes Wort aus (Beispiel: "Basum"). Sollte ihm die Aussprache in fremden Ländern schwerfallen, dann kann er die Buchstaben einzeln mit dem ICAO-Alphabet durchgeben (Beispiel: "Intersection Bravo-Alpha-Sierra-Uniform-Mike").
Siehe auch: Wegpunkt