| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel: | Ironie des Schicksals |
| Originaltitel: | Ирония судьбы, или С легким паром (Ironija sudby, ili S ljogkim parom) |
| Produktionsland: | UdSSR |
| Erscheinungsjahr: | 1975 |
| Länge (PAL-DVD): | 184 Minuten |
| Originalsprache: | Russisch |
| Altersfreigabe: | FSK - |
| Stab | |
| Regie: | Eldar Rjasanow |
| Drehbuch: | Emil Braginski Eldar Rjasanow |
| Produktion: | Mosfilm |
| Musik: | Mikael Tariwerdijew |
| Kamera: | Wladimir Nachabzew |
| Schnitt: | |
| Besetzung | |
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Ironie des Schicksals (russisch Ирония судьбы или С лёгким паром/ Ironija sudby ili S ljogkim parom) ist ein sowjetischer Fernsehfilm aus dem Jahre 1975. Regie führte Eldar Rjasanow. In den Hauptrollen spielten Andrei Mjagkow und die polnische Schauspielerin Barbara Brylska. Bis heute wird der Film in Russland jedes Jahr zu Silvester ausgestrahlt und genießt einen gewissen Kultstatus.
Einige Freunde treffen sich in einer Moskauer Banja, um Silvester zu feiern. Es wird Bier und Wodka getrunken bis alle schließlich betrunken sind. Später fährt man zum Flughafen, da einer der Freunde am selben Abend nach Leningrad fliegen sollte. Zwei der Freunde, darunter der Held des Films Schenja (Andrei Mjagkow), schlafen, bedingt durch den übermäßigen Alkoholkonsum, ein und sind nicht mehr wach zu bekommen. Die übrigen Freunde können sich nicht erinnern, wer von beiden das Flugzeug besteigen sollte. Irrtümlicherweise wird so der völlig betrunkene Schenja anstelle seines Freundes ins Flugzeug gesetzt. Er erwacht am Leningrader Flughafen in dem Glauben, nach wie vor in Moskau zu sein und nimmt ein Taxi, um nach Hause zu fahren. Er nennt dem Taxifahrer seine Adresse und dieser fährt los. Es stellt sich heraus, dass es in Leningrad eine Straße gleichen Namens gibt. Zudem sieht das Neubaugebiet, in das das Taxi Schenja bringt, genau so aus, wie das in Moskau. Auch passt Schenjas Schlüssel zu der fremden Wohnung, die er für seine eigene hält. Auch die Inneneinrichtung ähnelt der seiner Moskauer Wohnung, sodass dieser - immer noch betrunken - seinen Irrtum nicht bemerkt und sich schlafen legt. Kurz darauf kommt Nadja (Barbara Brylska), die in der Wohnung lebt, nach Hause und findet den ihr völlig unbekannten Mann in ihrem Bett. Bevor sie diesen davon überzeugen kann, dass er sich in einer fremden Wohnung befindet und gehen sollte, klingelt Nadjas Verlobter Ippolit (Juri Jakowlew) an der Tür. Ippolit verdächtigt Nadja, ihn betrogen zu haben und stürmt davon. Schenja versucht nun schnellstmöglich nach Moskau zurückzukehren, wo seine Verlobte auf ihn wartet. Unglücklicherweise gibt es zu diesem Zeitpunkt vorübergehend keine Flüge nach Moskau. Nach einigem Hin und Her verlieben sich Nadja und Schenja schließlich ineinander.
Der Film ist auch eine Parodie auf die sowjetische Wohnungsbaupolitik, die Plattenbausiedlungen hervorbrachte, die im ganzen Land gleich aussahen, so wie auch die einzelnen Häuser, die Wohnungen und deren Inneneinrichtungen immer gleich aussahen. Im Vorspann wird dieser Umstand in einem kurzen Trickfilm thematisiert.
Ironie des Schicksals ist auch ein Musikfilm. Immer wieder greifen die Protagonisten zur Gitarre und stimmen Lieder an. Dabei wurden Verse von bekannten Dichtern der Sowjetunion vertont, so etwa von Marina Zwetajewa, Boris Pasternak, Bella Achmadulina, Wladimir Kirschon, Jewgeni Jewtuschenko, Michail Lwowski, Alexander Aronow und Alexander Kotschetkow.
Am 1. November 2006 wurde die Produktion einer Fortsetzung des Film als Fernsehfilm angekündigt, die 2008 gezeigt werden soll. Andrei Mjagkow, Barbara Brylska sowie Juri Jakowlew haben ihre Teilnahme zugesagt. Regisseur Eldar Rjasanow verweigerte sich jedoch.