Isenach

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Isenach
Klosterruine Limburg oberhalb der Isenach

Klosterruine Limburg oberhalb der Isenach

Daten
Lage Rheinland-Pfalz
Länge 30,4 km
Quelle Diemersteiner Wald
Quellhöhe 313 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt
Mündung Bei Bobenheim-Roxheim in den Rhein
Mündungshöhe 88 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt
Höhenunterschied 225 m
Einzugsgebiet 406 km²
Einwohner im Einzugsgebiet 105.000
Mittelstädte Frankenthal
Kleinstädte Bad Dürkheim
Rechte Nebenflüsse Schwabenbach

Die Isenach ist ein etwa 30 km langes Fließgewässer in der Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz und ein linker Nebenfluss des Rheins.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Die Isenach entspringt im Pfälzerwald westlich von Carlsberg im Diemersteiner Wald. An ihrer Quelle steht der Ritterstein 277 (Inschrift:Isenach-Ursprung). Ihr Lauf ist zunächst etwa 4 km weit nach Südosten gerichtet. Dann folgt sie in östlicher Richtung dem Tal, in dem auch die Bundesstraße 37 (KaiserslauternBad Dürkheim) verläuft.

Bei Bad Dürkheim durchbricht die Isenach die Haardt, den Ostrand des Pfälzerwaldes, und tritt in das Hügelland der Weinstraße und danach in die Oberrheinische Tiefebene ein. Diese durchquert sie in Nordostrichtung. Zwischen Lambsheim und dem Frankenthaler Stadtteil Eppstein nimmt sie von rechts den Floßbach auf.

Im Stadtgebiet von Frankenthal wendet sich die Isenach nach Norden. In diesem Bereich wird sie nach dem Vorort Mörsch auch „Mörschbach“ genannt. Sie durchfließt dann im Südosten von Bobenheim-Roxheim eine ehemalige Altrheinschlinge, den heutigen Silbersee, und mündet schließlich 4 km südlich von Worms in den Oberrhein.

Orte an der Isenach

  1. Bad Dürkheim-Jägerthal
  2. Bad Dürkheim-Hardenburg
  3. Bad Dürkheim-Grethen
  4. Bad Dürkheim
  5. Bad Dürkheim-Ungstein
  6. Erpolzheim
  7. Lambsheim
  8. Frankenthal-Eppstein
  9. Frankenthal-Flomersheim
  10. Frankenthal
  11. Frankenthal-Mörsch
  12. Bobenheim-Roxheim

Sehenswürdigkeiten

Ufer der Isenach in Erpolzheim
Ufer der Isenach in Erpolzheim
  • Isenachweiher – 4 km nach der Quelle ist der Bach zum Isenachweiher aufgestaut. Dieser wurde 1736/37 in erster Linie als Wasserspeicher für die Bad Dürkheimer Saline angelegt, zugleich stellte er als Woog die Versorgung eines Mühlrades unterhalb des Staudamms sicher. An der Stelle, wo einst das Haus des Wärters stand, der den Stausee zu beaufsichtigen hatte, steht heute ein geräumiges Blockhaus, die Isenachhütte. Sie ist bewirtschaftet.
  • Eisenhammer – Das Gasthaus „Alte Schmelz“ 3 km unterhalb des Isenachweihers enthält noch Teile eines Eisenhammers, der nach Art einer Mühle mit dem Wasser der Isenach betrieben wurde.

Wirtschaft

Bedeutsam war und ist die Isenach als Wasserlieferant für die Papierindustrie im Dürkheimer Tal. Deswegen war der Bachlauf früher intensiv braun verfärbt und trug im 20. Jahrhundert den Spitznamen „Colabach“.

Von kommunaler Seite ist für die Betreuung der Isenach der Gewässer-Zweckverband Isenach-Eckbach zuständig.

Weblinks

Quelle:
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