Jakob Altmaier (* 23. November 1889 in Flörsheim am Main; † 8. Februar 1963 in Bonn) war ein deutscher Politiker der SPD.
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Am Ersten Weltkrieg war Altmaier als Kriegsfreiwilliger beteiligt. Altmaier beteiligte sich 1918 an der Revolution in Frankfurt am Main. In der Weimarer Republik arbeitete als Journalist und schrieb unter anderem für die Weltbühne von Carl von Ossietzky. Als Jude musste er 1933 aus Deutschland fliehen und war zunächst in Paris, mit einer unfreiwilligen Zwischenstation im Lager Audierne, später auf dem Balkan und in Afrika. Auch im Exil arbeitete er als Journalist. 1945 kehrte er nach Deutschland zurück.
Altmaier trat 1913 in die SPD ein.
Altmaier gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis zu seinem Tode an. Er vertrat den Wahlkreis Hanau im Parlament. Altmaier gilt als Initiator des deutsch-israelischen Wiedergutmachungsabkommens von 1952 (sog. "Luxemburger Abkommen").
Nach Altmaier ist die Jakob-Altmaier-Straße in Hanau benannt. Die Stadt Flörsheim am Main hat ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen.