| Jelenia Góra | |||
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Niederschlesien | ||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | ||
| Fläche: | 108,4 km² | ||
| Geographische Lage: | 50° 54' N, 15° 44' O | ||
| Einwohner: | 87.394 (30. Juni 2005) | ||
| Postleitzahl: | 58-500 bis 58-588 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 75 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | DJ |
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| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Straße: | E65 Szklarska Poręba–Legnica | ||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | ||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||
| Stadtpräsident: | Marek Obrębalski | ||
| Adresse: | pl. Ratuszowy 58 58-500 Jelenia Góra |
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| Webpräsenz: | www.jeleniagora.pl | ||
Jelenia Góra ?/i [jɛˈlɛɲa ˈgura] (deutsch Hirschberg im Riesengebirge, tschech. Jelení Hora) ist eine polnische Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien, rund 90 km südwestlich von Breslau und 70 km östlich von Görlitz (Zgorzelec) am Fuß des Riesengebirges im Hirschberger Tal gelegen. Sie gehört der Euroregion Neiße an, ist touristisches Zentrum der Region und Sitz des Karkonoski Park Narodowy (KPN) (Nationalpark Riesengebirge).
Inhaltsverzeichnis |
Hirschberg erhielt 1108 Stadtrechte und wurde durch Herzog Boleslaw II. von Liegnitz 1241 bedeutend vergrößert. Durch die Lein- und Schleierweberei wurde im 16. Jahrhundert ein Grundstein zum Reichtum der Stadt gelegt. Die evangelische Kirche des Ortes stammt aus dem Jahre 1709. Von 1526 bis 1742 war Hirschberg Teil des Habsburger Reichs. Nach dem Wiener Kongress war Hirschberg ab 1816 Sitz des gleichnamigen Kreises im preußischen Niederschlesien. Seit dem 1. April 1922 bildete die Stadt Hirschberg einen eigenen Stadtkreis. Am 1. Januar 1924 wurde der Gutsbezirk Hartau aus dem Landkreis Hirschberg in die Stadt eingegliedert. Am 9. Juli 1927 erhielt die Stadt Hirschberg, die bisher auch den Zusatz i. Schles. trug, die neue Bezeichnung Hirschberg im Riesengebirge. Es setzte sich bald die amtliche Schreibweise Hirschberg i. Rsgb. durch. Am 17. Oktober 1928 wurde als weiterer Gutsbezirk Schwarzbach aus dem Landkreis Hirschberg i. Rsgb. in die Stadt eingegliedert.Die Einwohnerzahl Hirschbergs im Jahr 1885 betrug 15.662 meist evangelische Einwohner, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges waren es 79.918 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hirschberg 1945 unter polnische Verwaltung gestellt und in Jelenia Góra umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde größtenteils vertrieben bzw. später ausgesiedelt und durch Zuwanderer aus anderen Teilen Polens ersetzt.
Die Stadtgemeinde Jelenia Góra umfasst ein Territorium von 109 km² und 94.000 Einwohner. Zu ihr gehören folgende Städte und Orte:
1957 wurde in Jelenia Góra in der ul. Sudecka 55 bei 50°53'51" nördlicher Breite und 15° 44'34" östlicher Länge ein Rundfunksender für Mittelwelle eingerichtet, der als Antennenträger bis 1967 einen 47 Meter hohen Holzturm verwendete. Dieser Turm war möglicherweise der einzige nach 1945 für Rundfunksendezwecke in Polen errichtete Holzturm. 1967 wurde der Holzturm durch einen 72 Meter hohen Stahlmast ersetzt. Seit der Einstellung des Mittelwellensendebetriebs 1994 dient dieser Sendemast zur Verbreitung von UKW-Hörfunkprogrammen. [1].
| Commons: Jelenia Góra – Bilder, Videos und Audiodateien |
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