Johann I., genannt Hans (* 5. Juni 1455 in Aalborg; † 20. Februar 1513 in Aalborg) war König von Dänemark, Norwegen und Schweden sowie Herzog von Schleswig und Holstein.
Johann war der dritte Sohn von König Christian I. von Dänemark und dessen Gemahlin Dorothea von Brandenburg. 1478 heiratete er Christina von Sachsen, Tochter von Kurfürst Ernst von Sachsen und hatte mit ihr folgende Kinder:
Er regierte in Dänemark, Schleswig und Holstein ab 1481, in Norwegen ab 1483 bis zu seinem Tod 1513. In Schweden regierte er zwischen 1497 und 1501 als König Johann II. von Schweden (siehe: Kalmarer Union).
1490 teilte Johann die Herzogtümer Schleswig und Holstein mit seinem Bruder Friedrich, der dann auf Schloss Gottorf residierte. Johann selbst war seit dieser Teilung Herzog von Schleswig-Holstein-Segeberg. Nach seinem Tod wurde sein Sohn Christian König von Dänemark und Schweden sowie Herzog von Schleswig-Holstein-Segeberg.
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