Johannes Paul Langer (* 24. Februar 1897 in Hilbersdorf (Sachsen); † 25. Februar 1938 in Freiberg (Sachsen) war ein sächsischer Historiker und Heimatforscher.
Langer verlor im Ersten Weltkrieg ein Bein und studierte ab 1916 Germanistik, Geografie und Geschichte an der Universität Leipzig. Er promovierte 1919/20 mit der Arbeit Die Waldsiedlung Hinterhermsdorf, eine siedlungs-, wirtschafts- und verfassungsgeschichtliche Studie aus der Sächsischen Schweiz. Im Jahr 1925 wurde er Lehrer am Albertinum in Freiberg. Er forschte u.a. über die Geschichte Freibergs.