Kalte Farben lösen bei ihrem Betrachter ein Gefühl der Kälte aus. Möglicherweise begründet sich die "kühle" Wahrnehmung von kalten Farben durch Assoziationen des menschlichen Gehirns mit bläulich-grünem Eis und Meerwasser.
Heute sind vor allem Blautöne und bläuliche Grüntöne und ihre Abstufungen als kalte Farben bekannt. Allerdings scheint diese Einteilung hauptsächlich auf kulturellen Prägungen zu beruhen, im Mittelalter galt Blau nämlich als typische warme Farbe.
Kalte Farben schaffen Distanz und eine kühle, unpersönliche Atmosphäre. Sie vermitteln den Eindruck von Sachlichkeit und Funktionalität. Außerdem wirken kalte Farben auf den Betrachter passiv, beruhigend, entspannend und erfrischend. Streicht man einen Raum mit einer kalten Farbe, so wirkt er optisch größer.
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