Köln-Brück

Wappen von Brück
Wappen von Köln

Brück
Stadtteil 807 von Köln

Lage von Brück im Stadtbezirk Köln-Kalk
Fläche 7,5 km²
Einwohner 9624 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte 1283 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Apr. 1914
Postleitzahl 51109
Vorwahl 0221
Stadtbezirk Kalk (8)
Verkehrsanbindung
Autobahn A4
Bundesstraße B55
Stadtbahn-Linie 1
Bus-Linien 154 158
Quelle: Strukturdaten der Stadt Köln (.zip)
Hochhaus die „Drei Zinnen“
Hochhaus die „Drei Zinnen“

Brück ist ein rechtsrheinischer Stadtteil Kölns und gehört dem Stadtbezirk Kalk an.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Brück liegt an der Grenze zum Bergischen Land und an der Grenze zwischen Niederterrasse und Mittelterrasse in der Kölner Bucht. Brück grenzt im Osten an den Stadtteil Refrath, der Stadt Bergisch Gladbach, im Süden befindet sich der Königsforst und Rath, im Westen Merheim und im Norden Dellbrück.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Brück erfolgte im Jahre 1166. Damals besaß das Kloster Altenberg in Brück einen Hof. Dieser wurde um 1270 von Graf Adolf V. erworben. Seit dem Mittelalter gehörte der Ort politisch zum Kirchenspiel Merheim im bergischen Amt Porz im Herzogtum Berg. Im Jahre 1411 wurde erstmal die Zollstation in Brück erwähnt. Sie wurde an verschieden Brücker Familien verpachtet. Bereits 1437 wurde ein Hospital für Arme gestiftet und 1444 ließ Herzog Gerhard II von Jülich und Berg eine Kapelle errichten. 1795 wurde Brück von französischen Truppen besetzt und Brück wurde 1808 ein Teil der Mairie Merheim im Kanton Mülheim im Département Rhein. Seit 1815 gehörte Brück zur Bürgermeisterei Merheim im Landeskreis Mülheim/Rhein. 1864 erfolgte der Neubau der Hubertus-Kapelle. 1906 wurde Brück durch eine Kleinbahn an Köln angebunden. Schließlich wurde Brück im Jahre 1914 nach Köln eingemeindet. In den folgenden Jahren erfolgte eine starke Bautätigkeit. So wurde zwischen 1925 und 1940 eine Siedlung auf dem Klausberg - zunächst wurde an der Brücker Heide angefangen - errichtet. Schließlich erfolgte die Errichtung der Siedlung Gräfenhof 1947/49. 1965 wurde der Grundstein für den Bau der Konrad-Adenauer-Siedlung im Westen von Brück gelegt. Aus dieser neuen Siedlung entstand 1992 der neue Stadtteil Neubrück.

Religion

  • Bereits 1708 ließ der damalige Kurfürst eine Kapelle neuerbauen. Sie war zunächst dem Heiligen Antonius gewidmet und sie dient ab 1716 als Hubertuskapelle. 1864 wurde diese Hubertus-Kapelle neu gebaut und diente ab 1889 als katholische Pfarrkirche. 1930/31 erfolgte der Bau der katholischen St.-Hubertus-Kirche.
  • 1936/37 wurde die evangelische Johanneskirche errichtet.

Vereine

  • Karnevalsgesellschaft Löstije Brücker Müüs e. V.
  • Elternbildungswerk Treffpunkt e. V.
  • Bürgergemeinschaft Köln-Brück
  • Kolpingsfamilie Köln-Brück
  • IG Handel, Handwerk und Gewerbe
  • Förderverein St. Hubertus e. V.
  • Georgspfadfinder "Ostgoten"

Einrichtungen

  • Freiwillige Feuerwehr Köln, Löschgruppe Brück
  • Altenpflegeheime St.-Vinzenzhaus und Matthias-Claudius-Heim
  • Kindertagesstätte der Stadt Köln
  • Katholischer Kindergarten
  • Evangelischer Kindergarten
  • Gemeinschaftsgrundschule, Diesterwegstraße
  • Katholische Grundschule, Olpener Straße
  • Käthe-Kollwitz-Realschule, Petersenstraße

Literatur

  • Christian Schuh: Kölns 85 Stadtteile. Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4
  • Kulturpfad Köln-Brück. Köln 2005

Weblinks

Quelle:
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