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Dellbrück |
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| Fläche | 10 km² | |
| Einwohner | 21.065 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte | 2107 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung | 1. Apr. 1914 | |
| Postleitzahlen | 51067, 51069 | |
| Vorwahl | 0221 | |
| Stadtbezirk | Mülheim (9) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Autobahn | A3 | |
| Bundesstraße | B506 | |
| DB-Anschluss | Köln-Dellbrück | |
| Stadtbahn-Linien | 3 18 | |
| Bus-Linie | 154 435 436 | |
| Quelle: Strukturdaten der Stadt Köln (.zip) | ||
Dellbrück ist ein Stadtteil von Köln im Bezirk Mülheim, mit 21.065 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2006) auf 9,95 km2.
Inhaltsverzeichnis |
Dellbrück grenzt im Osten an Bergisch Gladbach, im Süden an Brück, im Westen an Merheim, Holweide und Höhenhaus und im Norden an Dünnwald.
Der Stadtteil Dellbrück entstand aus den Ortsteilen Alt-Dellbrück, Hagedorn, Strunden und Thurn. Die Gegend war schon vor mehr als 8000 Jahren besiedelt. Die Grabhügel am Pilzweg gehören zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen der Germanen.
Der Ortsteil Thurn wurde bereits im Jahre 1322 als Sitz der Familie "vamme Thurne" (=vom Turm) urkundlich erwähnt, 1413 das Gut Mielenforst als Rittersitz.
Lange Zeit unter den Grafen von Berg, die in den Feldern und Wäldern um Dellbrück oft Jagden veranstalteten, wurde Dellbrück 1815 Teil des Besitzes von Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Am 23. Juni 1905 wurde die Gemeinde Thurn-Strunden auf Druck des Regierungspräsidenten von der Bürgermeisterei Merheim in Dellbrück umbenannt. Dellbrück wurde 1914 nach Köln eingemeindet.
Wirtschaftlich bedeutend für Dellbrück waren die zeitweise bis zu vierzig Mühlen am Strunder Bach, die bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts betrieben wurden. Einige der Mühlen gehörten den Johannitern, die auch sonst nennenswerten Einfluss in der Gegend ausübten. Die Mühlen malten Mehl, walkten Tücher, pressten Öl, des weiteren gab es Papier-, Tabak- und Pulvermühlen. Die Hardt- oder Gibsmühle stellt medizinischen Gips her. Nach der Errichtung der Eisenbahnlinie entstand 1875 eine Salpeterfabrik, 1897 die Farbenwerke Wagner und 1900 die Firma Mühl aus Mülheim und schließlich siedelte sich 1904 die Firma Walther aus Kalk in Dellbrück an.