Köln-Immendorf

Wappen von Köln

Immendorf
Stadtteil 212 von Köln

Lage des Stadtteils Immendorf im Stadtbezirk 2
Fläche 5,2 km²
Einwohner 2075 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte 399 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 50997
Vorwahl 02236
Stadtbezirk Rodenkirchen (2)
Verkehrsanbindung
Bus-Linie 135
Quelle: Strukturdaten der Stadt Köln (.zip)

Der Stadtteil Immendorf liegt im Süden der Stadt Köln und gehört zum Stadtbezirk Rodenkirchen.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Immendorf grenzt im Osten an Godorf, im Süden an Wesseling, im Westen an Meschenich und im Norden an Rondorf.

Geschichte

Archäologische Spuren in Immendorf weisen bereits römische und fränkische Bebauungen nach. Das Gebiet des heutigen Immendorf wurde bereits im Jahr 948 in einer Schrift des Kölner Erzbischofs Wichfrid als Iminethorp erwähnt. Erzbischof Wichfrid überschrieb das zehntpflichte Dorf mitsamt seiner Dorfkirche dem Kölner Stift St. Severin.

1794 wurde der Ort von französischen Revolutionstruppen besetzt. Seit 1815 gehörte Immendorf zur Bürgermeisterei Rondorf bzw. zur Gemeinde Rodenkirchen im Landkreis Köln.

Nach 1945 entstanden Neubaugebiete, die in östlicher Richtung und südlich der Godorfer Straße errichtet wurden. Seit 1975 ist Immendorf ein Teil der Stadt Köln.

Religion

Die katholische Kirche

Schon zur fränkischen Zeit soll in Immendorf eine Kirche existiert haben. Als die Normannen 881 den Ort besetzten, wurde auch die Kirche zerstört. Als zweite Kirche erfolgte der Bau einer frühromanischen Kirche, die 1841 erweitert wurde und 1873 dem jetzigen Bau weichen musste. Die heutige St. Servatius Kirche wurde 1966/67 erheblich renoviert und befindet sich auf dem Heidenberg.

Die katholische Pfarrgemeinde reichte im 19. und teilweise noch bis ins 20. Jahrhundert bis an den Bischofsweg, südlich des Severintores und nach Godorf.

Freizeit

  • Teichanlagen
  • Tennishalle
  • Rosenmontagszug

Bauten

  • Goldschmidts- und Zaunhof: Seit dem 16. Jahrhundert ritterliches Gut im Besitz des Junkers von Efferen
  • „Giesendorfer Höfe“: Der Gillessenhof gehörte bis zur Säkularisation (1802) der Abtei Groß St. Martin
  • Friedrichshof: Gehörte der Armenverwaltung der Stadt Köln

Vereine

  • Männer-Quartett Frohsinn 1925
  • Immendorfer Karnevalsgesellschaft 1968
  • Immendorf2000 e. V. Verein der Freunde Immendorfs

Wirtschaft und Infrastruktur

  • Gewerbegebiet Shell AG südlich der L 150
  • KVB-Linie 135

Weblinks

Quelle:
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