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Ossendorf |
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| Fläche | 6,8 km² | |
| Einwohner | 9773 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte | 1437 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung | 1. Apr. 1888 | |
| Postleitzahlen | 50827, 50829 | |
| Vorwahl | 0221 | |
| Stadtbezirk | Ehrenfeld (4) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Autobahn | A57 | |
| Stadtbahn-Linie | 5 | |
| Bus-Linien | 127 139 148 | |
| Quelle: Strukturdaten der Stadt Köln (.zip) | ||
Ossendorf ist ein linksrheinischer Stadtteil im Westen von Köln.
Inhaltsverzeichnis |
Der Stadtteil Ossendorf grenzt im Osten an Longerich und Bilderstöckchen und im Südosten an Neuehrenfeld, im Südwesten an Bickendorf und Vogelsang, im Westen an Bocklemünd/Mengenich und im Norden an Pesch.
Auf dem Gebiet des heutigen Ossendorf siedelten bereits vor 5000 Jahren Bauern. Erstmalig schriftlich erwähnt wurde Ossendorf am 25. Oktober 980. In der heutigen Frohnhofstraße und der Iltisstraße lagen mehrere Bauernhöfe, so das Gut Frohnhof (erstmals im Jahre 920 als Saalhof erwähnt) und das Gut Pistorhof. Aus dem 12. Jahrhundert lässt sich das Rittergeschlecht derer von Ossendorp nachweisen, das auch als Namensgeber des heutigen Stadtteils gilt. Im Laufe der Jahrhunderte finden sich mehrere Variationen der Ortsbezeichnung wie Oissendorp, Aissendorp, Ossindorp, Ockindorp, Oyssindorp, Oyssendorp, Ochsendorp oder Ossendorff. Im Wappen und Siegel des Rittergeschlechts wurde ein Ochse verwandt, was auf einen Zusammenhang mit der Ortsbezeichnung schließen lässt.
Grundherr des Frohnhofs war das Ursulastift in Köln. Somit gehörten die Bewohner des kleinen Dorfes Ossendorf auch zur Pfarrkirche St. Maria Ablass in Köln, welche dem Ursulastift inkorporiert war. Da der Weg nach Köln zum Kirchgang doch etwas weit war, wurde spätestens im 14. Jahrhundert eine Kapelle mit benachbartem Friedhof auf dem Gelände des Frohnhofs errichtet.
Auf dem Gelände des Gut Frohnhof errichteten Emil Pfeifer mit Carl Joest 1851 die erste Fabrik zur Verarbeitung von Zuckerrüben im Regierungsbezirk Köln. Die Fabrik wurde jedoch 1901 stillgelegt und 1909 abgerissen. Seit dem 1. April 1888 gehört Ossendorf im Zuge der 5. Stadterweiterung zu Köln.
Auf dem Gelände des Butzweilerhofes, dem in der ersten Hälfte 20. Jahrhunderts genutzten ersten zivilen Flughafens der Stadt Köln, befindet sich heute ein Industriegebiet. Hier sind viele Unternehmen aus der Medienbranche angesiedelt, die in Köln-Ossendorf ihre Studios und Produktionshallen betreiben, so zum Beispiel die Fernsehsender VOX und n-tv. Auch das Haus der Fernsehshow Big Brother befindet sich auf dem Gelände des Butzweilerhofes.
In Ossendorf befindet sich seit 1969 die Justizvollzugsanstalt Köln mit 1.100 Plätzen, welche im Volksmund nach ihrem Vorgänger Klingelpütz genannt wird.
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