Der Stadtbezirk Porz liegt auf der rechten Rheinseite im Südosten der Stadt Köln. Im Bezirk leben 106.567 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2006)[1] auf einer Fläche von 78,78 km². Porz gehört seit 1975 zu Köln und ist seitdem flächenmäßig der größte Stadtbezirk von Köln. Bis dahin gehörte Porz zum Rheinisch-Bergischen Kreis. Im Laufe der Zeit trug Porz verschiedene amtliche Bezeichnungen wie Amt Porz und Porz am Rhein.
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Zum heutigen Köln-Porz gehören die Stadtteile: Eil, Elsdorf, Ensen, Gremberghoven, Grengel, Langel, Libur, Lind, Poll, Porz (Porz-Zentrum), Urbach, Wahn, Wahnheide, Westhoven, Zündorf.
Der Stadtteil Poll ist der jüngste Porzer Stadtteil, der im Zuge der Gemeindereform des Landes NRW 1975 zu Porz zugeordnet wurde. Durch geschichtliche und geografische Gegegebenheiten weist Poll einige Besonderheiten zu den anderen Porzer Stadtteilen auf, wie etwa dass die Telefonvorwahl 0221 lautet (Kölner Vorwahl) statt 02203 (für das Porzer Urgebiet), die Postleitzahl 51105 ist im Gegensatz zu den anderen Porzer PLZ-Gebieten mit 5114x und die Polizeiwache Köln-Kalk für Poll zuständig ist statt die Porzer Polizeiwache.
Im Mittelalter erstreckte sich Porz auf eine deutlich größere Fläche. Details hierzu siehe unter Amt Porz.
Köln-Porz ist unter anderem Sitz des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), des TÜV Rheinland und des Europäischen Astronautenzentrums (EAC), die in der Nähe des zivilen und militärischen Teils des Flughafen Köln-Bonn liegen. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Glasindustrie charakteristisch für Porz. Des Weiteren ist Köln-Porz ein großer Standort des Motorenhersteller Deutz AG.
Ungefähr ein Viertel des Stadtgebietes von Porz besteht aus dem Naturschutzgebiet Wahner Heide. Als zweite große Waldfläche zählt Leidenhausen, das als vielfältiger Freizeitwald konzipiert ist.
Zudem ist das gesamte Rheinufer als Naherholungsgebiet ausgebaut. Zu nennen sind besonders die von 1906 bis 1912 erbaute Porzer Rheinpromenade im Stadtteilzentrum und die Groov im Süden von 1974 bis 1978.
Die lokale Presse wird von zwei Verlagen bestritten. Dominant ist das Verlagshaus DuMont mit den Lokalausgaben der Tageszeitungen Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnische Rundschau. Ebenfalls verbunden mit diesem Hause die beiden Porzer Gratisblätter „Porz Aktuell“ und das „Porzer Wochenende“. Alternativ bietet sich in Porz die von diesem Verlag unabhängige Monatszeitschrift "Porzer Illustrierte" an.
2007 wird zudem der Internetsender "Porz TV" starten, wie eine lokale Jugendzeitschrift (beides vom Verlag MedienService-Geis).
1960 wurde das Porzer Stadtarchiv gegründet, das seit 1975 im Historischen Archiv der Stadt Köln fortgeführt wird. Es war Herausgeber der Zeitschrift „Unser Porz“, fortgeführt als Jahrbuch „Rechtsrheinisches Köln“. Derzeitige Leiterin ist die Historikerin Claudia Tiggemann-Klein.
Im Fußball ist Porz eine lokale Größe. Die 1. Mannschaft der Sportvereinigung Porz steht unter den Vereinen des Fußballkreises Köln in einer ewigen Landesliga Mittelrhein gemäß der Tabelle des Fußballvereinsregisters auf Platz 1. Zur Zeit spielt die Mannschaft sogar in der Verbandsliga Mittelrhein.
Die Jugendabteilung der Sportvereinigung Porz bildet die sportliche Heimat für über 200 Kinder und ist wegen ihrer guten Jugendarbeit überregional bekannt.
Aus der Mannschaft der Sportvereingigung gingen erfolgreiche Spieler wie Wolfgang Weber, Herbert Neumann, Bernhard Cullmann und Carsten Cullmann hervor.
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