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Porz |
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| Fläche | 3,8 km² | |
| Einwohner | 19.841 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte | 5221 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung | 1. Jan. 1975 | |
| Postleitzahlen | 51143, 51145 | |
| Vorwahl | 02203 | |
| Stadtbezirk | Porz (7) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| DB-Anschluss | Porz (Rhein) Köln Steinstr. |
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| Stadtbahn-Linien | 7 8 | |
| Bus-Linien | 151 152 154 160 161 162 165 166 | |
| Quelle: Strukturdaten der Stadt Köln (.zip) | ||
Porz ist ein Stadtteil im Kölner Südosten und liegt direkt am rechten Steilufer des Weißer Rheinbogens.
Inhaltsverzeichnis |
Der Stadtteil Porz grenzt im Osten an die Stadtteilgrenzen von Eil, Urbach und Elsdorf, im Süden an Zündorf, im Westen an den Rhein und im Norden an Gremberghoven. Auf der gegenüberliegenden westlichen Rheinseite befindet sich Weiß.
Porz wurde erstmals im Jahre 1019 erwähnt. Vermutlich leitet sich sein Name entweder von der lateinischen Bezeichnung porta, Tür oder Tor oder von portus Hafen ab. Schon 1286 verfügte Porz über ein überregoniales Gericht. Porz entwickelte sich in den folgenden Jahren zum Verwaltungssitz des Amtes Porz im Herzogtum Berg, zu dem die rechtsrheinischen Orte Brück, Buchheim, Dünnwald, Eil, Ensen, Flittard, Grengel, Heumar, Langel, Libur, Lind, Merheim, Mülheim am Rhein (Köln-Mülheim),Rath, Stammheim, Urbach, Wahn, Westhoven und Zündorf, sowie Bergisch Gladbach, Bensberg, Dürscheid und Immekeppel gehörten. Damit erstreckte sich dieses alte Bergische Amt Porz weit über die alten Stadtgrenzen der Stadt Porz hinaus. Ursprünglicher Hauptort des Amtes war Bensberg. Aber die Bedeutung, die Porz schon seit dem 11. Jahrhundert als Hauptgericht aller Bergischen Lande südlich der Wupper zukam, scheint auch die Verlegung von Bensberg nach Porz bewirkt haben. An der Spitze des Amtes stand der Amtmann. Er führte die Verwaltungsgeschäfte und war in Porz zugleich Richter des Hauptgerichts. Es konsultierten in Porz die Landgerichte Odenthal, Bensberg, Kürten, Wipperfürth (Land, zum Amt Steinbach gehörend), Lindlar mit Eckenhagen, Overath, Wolfsdorf bei Siegburg, Troisdorf, Bergheim an der Sieg und Lülsdorf. Noch größere Bedeutung erhielt das Amt des Richters von Porz durch die Funktionen, die ihm durch das Hochgericht zu Opladen aufgetragen waren. 1795 wurde Porz von französischen Truppen besetzt. In den folgenden Jahren gehörte der Ort zur Mairie Wahn im Kanton Mülheim im Arrondissement Mülheim im Département Rhin im Großherzogtum Berg. Porz kam 1815 an das Königreich Preußen und Teil der Bürgermeisterei Heumar. 1875 wurde der Amtssitz von Heumar nach Porz verlegt. 1910 wurde in Porz ein Rathaus für die Bürgermeisterei Heumar errichtet. 1928 wurde sie in Amt Porz umbenannt und 1929 mit dem Amt Wahn vereinigt. Seit 1932 gehörte das Amt Porz zum Rheinisch-Bergischen Kreis. Im September 1951 erhielt Porz die Stadtrechte. Seit dem 1. Januar 1975 ist Porz ein Stadtteil von Köln.
Der Stadtteil Porz ist sowohl administratives als auch kulturelles Zentrum des Stadtbezirks Porz: Hier befindet sich zum Beispiel das Rathaus, das Finanzamt, die Agentur für Arbeit, das Krankenhaus Porz am Rhein und eine Fußgängerzone mit Marktplatz und vielen Einkaufsmöglichkeiten. Um ihn besser vom gleichnamigen Stadtbezik unterscheiden zu können, wird der Stadtteil Porz von der Bevölkerung auch Porz-Zentrum genannt.
Zum Stadtteil gehört auch das Wohnquartier Köln-Finkenberg, besser bekannt als „Demo“.
Die nahezu geschlossen erhaltene Germania-Siedlung wurde zwischen 1899 und 1903 angelegt. Sie besteht aus einer Direktorenvilla mit Park (Concordiaplatz), Meisterhäusern (Germaniastr.), Angestellten- und Arbeiterhäusern (Glasstr.) für die Belegschaft der früheren Germania-Spiegelglaswerke. Anlage und Architektur der Häuser spiegeln die damalige soziale Hierarchie der Bewohner wieder: Je höher der Status, desto größer waren ihre Häuser und desto näher wohnten sie an der Fabrik.
Dr. Wilhelm Warsch, Regierungspräsident, seit dem 12. Dezember 1951
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Porzer Rathaus |