| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Dahme-Spreewald | |
| Koordinaten: | 52° 18′ N, 13° 38′ O | |
| Höhe: | 36 m ü. NN | |
| Fläche: | 95,83 km² | |
| Einwohner: | 33.201 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 346 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 15537, 15711, 15751 15754, 15758 |
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| Vorwahl: | 03375 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LDS | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 61 260 | |
| Stadtgliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Schloßstraße 3 15711 Königs Wusterhausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Ludwig (Linkspartei) | |
| Lage der Stadt Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald | ||
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Königs Wusterhausen, bis 1718 Wendisch Wusterhausen genannt, ist eine Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald im Bundesland Brandenburg der Bundesrepublik Deutschland. Eine beliebte umgangssprachliche Abkürzung für Königs Wusterhausen in Brandenburg und Berlin ist KW (ist auch das alte KFZ-Kennzeichen), die auch an die einstige Sendeanlage erinnert (KW ist auch die Abkürzung für Kurzwelle und Kilowatt).
Inhaltsverzeichnis |
Königs Wusterhausen liegt am Nottekanal und der Dahme und südöstlich von Berlin (Bundeshauptstadt). Deutlich weiter entfernt liegt die Landeshauptstadt Potsdam, westlich von Königs Wusterhausen und Berlin.
Königs Wusterhausen reicht von Wildau im Norden bis Bestensee im Süden und von Mittenwalde im Westen bis Heidesee im Osten.
Königs Wusterhausen grenzt im Norden an Berlin, im Nordosten an Gosen-Neu Zittau, im Osten an Heidesee, im Süden an Bestensee, im Südwesten an Mittenwalde sowioe im Westen an Wildau und Zeuthen.
Königs Wusterhausen ist die größte Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald. Durch die Gemeindegebietsreform 2003 fanden sieben Eingemeindungen statt, seitdem gehören die Orte Zeesen, Kablow, Diepensee, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf und Zernsdorf zur Stadt. Damit hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt und die Fläche versechsfacht. Eine Besonderheit stellt der Stadtteil Diepensee dar. Bei ihm handelt es sich um eine 2003 fertig gestellte, neu angelegte Siedlung, in die die Bewohner der ehemaligen gleichnamigen Gemeinde umgesiedelt wurden, nachdem das alte Diepensee zu Gunsten der Erweiterung des Flughafens Berlin-Schönefeld aufgegeben worden war.
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In Königs Wusterhausen gibt es sowohl eine katholische als auch eine evangelische Kirchengemeinde. Die älteste Kirche im Stadtgebiet ist die Dorf- und Wehrkirche in Deutsch Wusterhausen aus dem 13. Jahrhundert. 1998 fusionierte der evangelische Kirchenkreis Königs Wusterhausen mit dem Kirchenkreis Berlin-Neukölln in der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Kirchengemeinden in Königs Wusterhausen, Deutsch Wusterhausen, Zeesen, Schenkendorf (Stadt Mittenwalde), Senzig, Zernsdorf und Niederlehme bilden dort heute die Region 9. Die katholische Gemeinde gehört zum Dekanat Köpenick-Treptow im Erzbistum Berlin.
Beide Gemeinden besitzen sehr aktive Jugendgruppen, die evangelische Junge Gemeinde und die katholische Jugend proFete.
Weiterhin gibt es im Stadtgebiet 5 weitere Freikirchen. Dieses sind in der Kernstadt: Die Christusgemeinde und das "Haus des Vaters" (beide der Pfingstbewegung entsprungen), eine Menonitengemeinde im Neubaugebiet, eine freie Baptistengemeinde in Deutsch Wusterhausen und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Zeesen (Baptisten)
Seit einiger Zeit gibt es wieder eine jüdische Gemeinde mit etwa 40 Mitgliedern in der Stadt.
1974 wurde Deutsch Wusterhausen eingemeindet.
2003 wurden Zeesen, Kablow, Diepensee, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf und Zernsdorf der Stadt angegliedert.
Durch die Eingemeindungen 2003 hat sich die Einwohnerzahl von Königs Wusterhausen verdoppelt.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Königs Wusterhausen besteht aus 33 Stadtverordneten, mit dem hauptamtlichen Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Von den einst umfangreichen Bauwerken auf dem Funkerberg ist heute nur noch sehr wenig erhalten, denn viele Antennenträger wurden nach dem Einsturz des Mittelturms am 15. November 1972 und aus technischen Gründen demontiert.
Heute sind nur noch ein 210 Meter hoher Mast und zwei kleine freistehende Türme vorhanden. Er ist wie die übrigen Gebäude und Anlagen auf dem Funkerberg heute ein technisches Denkmal. Bis 1999 diente dieser Mast als Träger einer Sendeantenne für Langwelle, die als Reserveantenne für die Langwellensender Zehlendorf bei Oranienburg und Donebach diente. 1994 wurde auf dem Funkerberg ein 67 Meter hoher Mobilfunkturm in Fertigbetonbauweise errichtet. Er ist heute der einzige aktive Senderstandort auf dem Funkerberg. Erste Funkversuche fanden 1908 statt. Am 22. Dezember 1920 wurde vom Funkerberg das erste Mal Musik und Sprache mit Hilfe der Funktechnik auf Welle 2400 -Langwelle- gesendet. Es ging als Weihnachtskonzert der Deutschen Reichspost in die Geschichte ein. Damit gilt Königs Wusterhausen als Wiege des deutschen Rundfunks. Die Künstler waren übrigens Angestellte der Deutschen Reichspost. Die Initiative ging von Hans Bredow, dem „Vater des Deutschen Rundfunks“ aus. Bis 1926 wurden regelmäßig jeden Sonntag die Sonntagskonzerte gesendet. Das Studio dieser Sendungen war im Anfang ein umgebauter Sanitärraum im ersten Sendehaus auf dem Funkerberg. siehe auch: Mittelturm (Königs Wusterhausen), Teltow (Landschaft)
Im Neubaugebiet wurde eine öffentliche Grünanlage errichtet.
Königs Wusterhausen ist Hochschulort als Sitz der Fachhochschule für Finanzen, einer länderübergreifenden Einrichtung Brandenburgs, Berlins und Sachsen-Anhalts. Verbunden mit der Fachhochschule ist die Landesfinanzschule.
Daneben gibt es in Königs Wusterhausen zwei Grundschulen, zwei Gymnasien, zwei Oberschulen und eine Volkshochschule.
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