Kenneth McArthur

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Kenneth McArthur

Kenneth McArthur (* 10. Februar 1881 in Ballymoney, Nordirland; † 13. Juni 1960 in Potchefstroom, Südafrika, eigentlich Kennedy Kane McArthur) war ein südafrikanischer Leichtathlet und gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1912 in Stockholm die Goldmedaille im Marathon.

Kenneth McArthur wurde in seiner Jugend als vielsprechender Athlet entdeckt. 1901 entschloss er sich, 1901 nach Südafrika zu emigrieren.

Der Marathon bei den Sommerspielen in Stockholm fand bei großer Hitze statt (ein Teilnehmer starb an einem Hitzschlag). McArthur und sein Landsmann Christian Gitsham liefen gemeinsam und übernahmen schnell die Führung. Siegessicher stoppte Gitsham, um zu trinken und erwartete, dass sich auch sein Kollege wie abgemacht anschloss. Stattdessen lief McArthur weiter, vergrößerte seinen Vorsprung und erreichte das Ziel 58 Sekunden früher als Gitsham.

In der nächsten Saison verletzte sich McArthur bei einem Unfall am Fuß und war gezwungen, sich aus der Leichtathletik zurück zu ziehen. Insgesamt lief er sechs Marathons in seiner Karriere und beendete alle als Sieger.


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