| Kieferngewächse | ||||||||||||
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Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris), Illustration
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pinaceae | ||||||||||||
| Lindl. 1836 | ||||||||||||
| Unterfamilien | ||||||||||||
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Die Kieferngewächse (Pinaceae) bilden eine Familie der Nadelholzgewächse (Pinophyta). Ab der Kreide gibt es Fossilfunde von Pinaceae.
Es sind mit Ausnahme der Lärchen und der Goldlärche immergrüne Bäume. Sie besitzen entweder nur Langtriebe (Tannen, Fichten) oder sowohl Lang- als auch Kurztriebe (Lärchen). Die nadelförmigen Blätter sind spiralig oder büschelig angeordnet. Die Kieferngewächse bilden Zapfen, in denen auch die Samen reifen.
Der weibliche Zapfen besteht aus verholzenden Samenschuppen, an deren Basis zwei zur Basis gerichtete Samenanlagen stehen. Jede Samenschuppe liegt über einer mehr oder weniger freien Deckschuppe, die nach Rudolf Florin als Tragblatt gedeutet wird. Demnach wäre eine einzelne Samenschuppe als modizifierte Kurztriebe zu homologisieren.
Die männlichen Blüten bestehen aus vielen Staubblättern, die kurz gestielt an einer Achse stehen. An ihrer Unterseite tragen sie zwei Pollensäcke. Bei den Pollen löst sich häufig an zwei Stellen die Außenschicht (Ektexine) ab und bildet zwei Luftsäcke. Sie werden in sehr großen Mengen gebildet und durch Wind verbreitet (Windbestäubung).
Der reife Pollen besteht bei Kieferngewächsen aus vier Zellen: zwei Prothalliumzellen, einer Pollenschlauchzelle und einer generativen Zelle. Nach der Bestäubung wächst die Pollenschlauchzelle aus und die generative Zelle bildet eine Stielzelle und zwei Spermazellen. Zwischen Bestäubung und Befruchtung liegt bei vielen Kiefernarten ein ganzes Jahr, häufig ist anfangs noch nicht einmal die weibliche Megaspore gebildet, bei der Fichte hingegen liegen Bestäubung und Samenreife in einer Vegetationsperiode.
Die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) wird in vier Unterfamilien unterteilt und umfasst elf Gattungen und etwa 230 Arten.
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