Kleomenes III.

Kleomenes III. (* 254 v. Chr., † 219 v. Chr.) war zwischen 235 und 222 v. Chr. König von Sparta.

Kleomenes war Sohn von Leonidas II. und der berühmten Spartanerin Kratesikleia. Er setzte nach einem Sieg über den Achaiischer Bund unter Aratos von Sikyon das Reformwerk von Agis IV. fort. So wurden die amtierenden Ephoren und Gerusia beseitigt. In der verfassungsrechtlichen Neuordnung bezog er eine Reform des Heeres nach makedonischem Vorbild und der Erziehung nach lykurgischen Grundsätzen ein.

Um die daraus erwachsene revolutionäre Gefahr für die herrschenden Kreise anderer Staaten abzuwenden und Spartas Vordringen auf der Peloponnes zu verhindern, verbanden sich Aratos und sein vormaliger makedonischer Erzfeind Antigonos III. Doson gegen Kleomenes und besiegten ihn 222 bei Sellasia. Er floh nach Ägypten und nahm sich dort 219 das Leben. Die Reformen wurden jedoch von Nabis weitergeführt. Eine Biographie von Kleomenes schrieb Plutarch.

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