| KNOPPIX | |
![]() Bildschirmfoto von Knoppix 5.0 |
|
| Basisdaten | |
| Entwickler | Klaus Knopper |
| Version | 5.2 (März 2007) |
| Stammbaum | \ GNU/Linux \ Debian \ KNOPPIX |
| Architekturen | IA-32 |
| Lizenz | GPL |
| Sonstiges | Preis: kostenlos Sprache: Deutsch, uvm. |
| Website | http://www.knopper.net/knoppix |
Knoppix ist eine freie GNU/Linux-Distribution, die sich als Live-CD direkt von einer CD/DVD starten lässt und KDE, OpenOffice.org, Gimp, Mozilla, XChat, Gaim und viele andere Programme enthält. Sie wurde von Klaus Knopper entwickelt, von dessen Namen sich auch die Benennung Knoppix ableitet, sowie von einem Team weiterer Programmierer. Knoppix liegt hin und wieder Computerzeitschriften bei und basiert auf einer Mischung aus Debian GNU/Linux Unstable und Testing. Knoppix wurde auch vom deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstützt und verteilt.
In der Version 5.2, die auf der CeBIT 2007 vorgestellt wurde, sind erstmals der 3D-Windowmanager Beryl sowie verschiedene Virtualisierungslösungen integriert [1].
Inhaltsverzeichnis |
Das erfolgreiche Grundprinzip der Live-CD ist, dass man ohne Installation auf der Festplatte einen Computer auf Tauglichkeit für Linux testen kann. Das heißt, das auf der Festplatte aktuell befindliche Betriebssystem wird nicht verändert. Eine weitere Fähigkeit von Knoppix ist die automatische Hardware-Erkennung und -Konfiguration während des Rechnerstarts. Obwohl Knoppix für den Betrieb von der Live-CD gedacht ist, besteht zusätzlich die Möglichkeit einer Festplatten-Installation. Seit Version 3.8 unterstützt Knoppix das Overlay-Dateisystem UnionFS, welches aber seit der Version 5.1.0 wegen Problemen durch den Spinoff aufs (Another UnionFS) ersetzt wurde. Damit können die schreibgeschützten Inhalte der CD-ROM/DVD mit dem laufenden System gemischt und somit verändert oder ergänzt werden. So ist z. B. die Installation zusätzlicher Software auf dem Live-System möglich. Knoppix lässt sich mit QEMU, einem CPU-Emulator, aus Windows heraus starten.
Knoppix ist Mitglied in der DCC-Allianz.
Knoppix bietet sich durch seine gute Hardware-Erkennung und den in neueren Versionen modularen Aufbau zum Erzeugen weiterer Derivate und Distributionen an. Knoppix-Derivate sind in der Regel LiveCDs:
| Version | Datum |
|---|---|
| 2.1 | 14. März 2002 |
| 2.2 | 27. Juli 2002 |
| 3.1 | 19. Januar 2003 |
| 3.2 | 26. Juli 2003 |
| 3.3 | 16. Februar 2004 |
| 3.4 | 17. Mai 2004 |
| 3.5 | 20. Juni 2004 |
| 3.6 | 16. August 2004 |
| 3.7 | 8. Dezember 2004 |
| 3.8 | 10. März 2005 |
| 3.8.1 | 12. April 2005 |
| 3.8.2 | 17. Mai 2005 |
| 3.9 | 1. Juni 2005 |
| 4.0 | 22. Juni 2005 |
| 4.0.1 | 28. August 2005 |
| 4.0.2 | 24. September 2005 |
| 5.0 | 9. März 2006 |
| 5.0.1 | 2. Juni 2006 |
| 5.1.0 | 30. Dezember 2006 |
| 5.1.1 | 4. Januar 2007 |
| 5.2 | zur CeBIT 2007 (Nicht zum Download verfügbar) |
| 5.2.1 | voraussichtlich Sommer 2007 |
| Wikibooks: Knoppix-Praxis – Lern- und Lehrmaterialien |
| Commons: Knoppix – Bilder, Videos und Audiodateien |