Kolinec

Kolinec
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Kolinec auf der Karte von Tschechien
Kolinec
Kolinec
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Klatovy
Fläche: 4871 ha
Geographische Lage: 49° 17' N, 13° 26' O
Höhe: 545 m n.m.
Einwohner: 1431 (2. Oktober 2006)
Postleitzahl: 341 42
Struktur
Gemeindeart: Flecken
Ortsteile: 18
Verwaltung (Stand: 2006)
Bürgermeister: Antonín Chmelík
Adresse: Kolinec 28
341 42 Kolinec

Kolinec (deutsch Kolinetz) ist ein Flecken im Plzeňský kraj (Tschechien). 2004 wurden 1.388 Einwohner gezählt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Region Kolinecko wurde wegen der dichten Wälder relativ spät besiedelt. Die ersten Slawen tauchten in der Gegend im 6. Jh. auf, Kolinec selbst dürfte erst im 13. entstanden sein und wurde 1290 erstmals erwähnt. Die ersten Herren, denen die Gegend vom König Přemysl Ottokar II. überschrieben wurde waren die Herren von Bogen (tschechisch z Bogenu). Die ersten Siedler waren Goldschürfer und das Dorf wuchs nach Funden schnell.

Ab dem 14. Jh. Gehört die Stadt "Zwaihonis de Staedlino et. sig. civium de Shvetenhouen", später auch Colonitz oder Colonia genannt den Herren von Velhartic (tschechisch z Velhartic). 1506 wurde die Stadt aus der königlichen Lehenschaft entlassen und an Zdeniek Lev von Rosental übereignet. Unter ihm erblühte die Stadt. Die Stadt erhält Bergbaurechte. Nach seinem Tod kauft Václav Vintíř z Vlčkovic die hoch verschuldeten Ländereien. Er lässt ein Renaissance Schloss erbauen, daneben ein Spital, in deren als erstes die Verletzten der Türkenkriege behandelt wurden. Nach seinem Tod 1580 übernehmen seine Söhne das Erbe. Es folgen zahlreiche weitere Eigner, zwischendurch brennt der Ort fast vollständig aus und wir während des Dreißigjährigen Krieges öfters geplündert. 1832 bricht zudem die asiatische Cholera aus.

Persönlichkeiten

  • Jan Král (16. Mai 1823 - 10. Juni 1911) Geiger auf der Wiener Hofoper

Ortsteile

  1. Bernartice
  2. Boříkovy
  3. Brod
  4. Buršice
  5. Hradiště
  6. Javoří
  7. Jindřichovice
  8. Kolinec
  9. Lukoviště
  10. Malonice
  11. Mlázovy
  12. Podolí
  13. Sluhov
  14. Střítež
  15. Tajanov
  16. Tržek
  17. Ujčín
  18. Vlčkovice

Weblink

Quelle:
Artikel Kolinec aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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