| Die Artikel Importquote (Außenhandelsinstrument) und Kontingent überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. Flominator 11:53, 28. Apr. 2007 (CEST) |
Ein Kontingent ist eine im Vorhinein definierte Menge, aus der sich Teile (Tranchen) einzeln entnehmen lassen. Ein Kontingent ist erschöpft, wenn die enthaltene Restmenge Null ist.
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Autonome Kontingente sind von einem Land einseitig festgesetzte (Ex- oder Import) Mengenbegrenzungen gegenüber einem Drittland zu dem keine bilateralen Abkommen bestehen[1].
In der Außenhandelstheorie werden Kontingente als nichttarifäre Handelshemmnise in Form der Festlegung bestimmter Import- und/oder Exportmengen einzelner Güter eingestuft. Meist zum Schutz der eigenen Produktionswirtschaft beschränkt so ein Land durch festgelegte Importmengen die Einfuhr der günstigeren Austauschprodukte wodurch den heimischen Unternehmen quasi ein Monopol zur Befriedigung der verbleibenden Nachfrage eingeräumt wird.
Die Europäische Union hat derzeit Importkontingente für die Einfuhr von Textil- und Bekleidungwaren aus der
festgesetzt.[2]
Als Reaktion auf von den USA eingeführten Zöllen auf Stahlprodukte wurde im Jahr 2002 die Einführung eigener Import-Kontingente auf Stahl als Gegenmaßnahme zum Schutz des europäischen Binnenmarktes erwogen, was jedoch in einer Einigung endete.