| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Trier-Saarburg | |
| Verbandsgemeinde: | Konz | |
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 6° 35′ O | |
| Fläche: | 44,54 km² | |
| Einwohner: | 17.782 (30. Juni 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 399 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54329 | |
| Vorwahl: | 06501 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 35 068 | |
| Webpräsenz: | ||
Konz (von lat. "Contionacum") ist eine Stadt an der Mündung der Saar in die Mosel, etwa 8 Kilometer von Trier entfernt. Sie ist Sitz der Verbandsgemeinde Konz.
"Contionacum" war der Name einer spätrömischen Kaiservilla (die Kaiservilla von Konz), deren Reste ergraben und die auch in antiken Quellen genannt wird. Besondere geschichtliche Bedeutung erlangte die am 11. August 1675 bei Konz ausgefochtene "Schlacht an der Konzer Brücke", in der kaiserliche Truppen unter Führung des Generals Grana ein Heer Ludwig XIV. unter Marschall François de Bonne de Créqui vernichtend schlugen. Zur Erinnerung an diese Schlacht errichtete man im Jahre 1892 auf der Granahöhe, einer niedrigen Felsterrasse am Rande des Schlachtfeldes unweit der Konzer Brücke, das Granadenkmal.
Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Konz durch die verkehrsgünstige Lage zu einem Eisenbahnknotenpunkt. Die Linien von Saarbrücken, Metz, Luxemburg und aus dem Sauertal treffen sich hier mit der Verbindung nach Trier, Eisenbahnbrücken überspannen seitdem Mosel und Saar.
Inhaltsverzeichnis |
Bei den Stadtratswahlen am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
Konz ist erheblich geprägt vom Weinbau und mit 256 Hektar bestockter Rebfläche nach Piesport, Zell und Leiwen größte Weinbaugemeinde an der Mosel. Es wird traditionell überwiegend Riesling angebaut.
Industriell als auch städtebaulich entwickelte sich die Stadt in ihrem Ursprung durch die Eisenbahn, auch wenn in den fünfziger Jahren bei der Eisenbahn Konz-Karthaus die meisten Arbeitsplätze abgebaut wurden. Die Eisenbahnanlagen waren für Konz dominant, wozu auch Bahnbrücken über die Mosel und die Saar gehörten. Die im Volksmund als "Hindenburg-Brücke" bezeichnete zweite Eisenbahnbrücke (1912 in Betrieb genommen) führte über die Mosel, wurde jedoch Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört.
Im Jahre 1897 wurde durch Hubert Zettelmeyer das Straßenbau- und Maschinenbauunternehmen Zettelmeyer gegründet. Dieser Betrieb war neben der Eisenbahn ein weiterer Garant für die industrielle Entwicklung der Stadt. 1981 wurde der Traditionsbetrieb vom Stadtzentrum in das Industriegebiet Konz-Könen verlagert.
Die Arbeitsplatzverluste bei der Eisenbahn wurden durch die Ansiedlung zweier weiterer Betriebe der Kunststoff- bzw. Textilverarbeitungsindustrie (Pegulan-Werke und KUAG) Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre zumindest mittelfristig abgesichert.
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