Die Kosmogonie (griechisch κοσμογονία „die Weltzeugung“) bezeichnet
Heute wird von den meisten Wissenschaftlern angenommen, dass das Weltall durch den Urknall entstanden ist und sich seitdem zu unserer heutigen Form entwickelt hat.
Dieses Modell verdrängte allmählich den Gedanken eines im Prinzip stationären Kosmos. (Zum Beispiel Steady-State-Modell, siehe auch Kopernikanisches Prinzip.)
Die zukünftige Entwicklung des Universums ist jedoch in wissenschaftlicher Hinsicht noch nicht eindeutig geklärt und Gegenstand aktueller Diskussionen. Im Jahre 1998 wurde eine beschleunigte Expansion identifiziert, die gegen das Modell einer zukünftigen Kontraktion zu sprechen scheint.
Siehe auch: Kosmologie
Kosmogonie meint die verschiedenen Mythen von der Entstehung der Welt (Kosmos) in der Religionsgeschichte. Den Kosmogonien liegt in der Regel die Vorstellung eines Urwesens oder Urstoffes zugrunde, aus dem die Welt geschaffen wurde oder entstehen konnte. Nach alt-indischen Mythen spaltete sich ein Ei in zwei Hälften. Aus dem Dotter wurde die Sonne und aus den Hälften Himmel und Erde. Ebenso gibt es die Anschauung einer Schöpfung aus dem Nichts, nach der die Welt in der Idee eines Gottes entstand und durch das Wort Realität wurde.