| Wappen | Karte |
|---|---|
![]() |
|
| Basisdaten | |
| Staat: | Russland |
| Föderationskreis: | Südrussland |
| Föderationssubjekt: | Region Krasnodar |
| Gemeindeart: | |
| Geografische Lage: | 45° 01′ N, 38° 58′ O |
| Fläche: | 4.500 km² |
| Einwohner: | 710.400 (2006) |
| Bevölkerungsdichte: | |
| Höhe: | ??? Meter ü. NN |
| Partnerstädte: | Karlsruhe |
| Postleitzahlen: | 300 |
| Telefonvorwahl: | +7 (861) |
| Kfz-Kennzeichen: | 23 |
| Stadtgliederung: | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Мэрия г. Краснодара Красная ул. 122, тел. 55-89-30 |
| Offizielle Website: | http://www.krd.ru/ |
| E-Mail-Adresse: | |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Alexander Nikolajewitsch Tkatschew |
| Liste der Städte in Russland | |
Die Stadt Krasnodar (russisch Краснодар) liegt in der Region Krasnodar am Fluss Kuban, etwa 1.540 km südlich (mit etwa <10° Abweichung nach Osten) von Moskau, Russland. Sie hat 710.400 Einwohner (Stand: 2006). Die geografische Lage ist 45,03° Nord, 38,98° Ost.
Krasnodar ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt an der Fernstraße M 4 mit zwei Fernbahnhöfen und einem internationalen Flughafen.
Inhaltsverzeichnis |
Krasnodar wurde 1793 unter dem Namen Jekaterinodar (Екатеринодар) von der russischen Zarin Katharina II. zunächst als Festungsstadt gegründet. Mit dem Bau der Eisenbahn im späten 19. Jahrhundert begann das Wachstum der Stadt. Ihren heutigen Namen trägt die Stadt seit 1920. Von August 1942 bis Februar 1943 war die Stadt von Deutschen besetzt.
In den Zeiten der Sowjetunion gezielt als industrielles Zentrum ausgebaut, sind heute vor allem Raffinerien sowie große Betriebe zur Herstellung von Werkzeugen und Landwirtschaftsmaschinen zu finden.
Das Einzelhandelsunternehmen Magnit, sowie das mittlerweile europaweit agierende Photovoltaikunternehmen Solar Wind haben ihren Hauptsitz in Krasnodar. Weiterhin ist der Ackerbau, Obst- und Getreideanbau sehr profitabel. Durch die vorhandene Schwarzerde wächst hier fast alles. Getreide, Sonnenblumen und Reis werden in 69 Staaten exportiert. Das Gebiet um Krasnodar ist auch das nördlichste Teeanbaugebiet der Welt.
Der Öffentliche Personennahverkehr der Stadt wurde bis etwa 1990 durch die Straßenbahn und zahlreiche Bus- und Obuslinien abgewickelt. Danach blühte ein neues Verkehrsmittel auf - die Marschrutka. Das sind privat betriebene Kleinbusse, die zwar relativ feste Linien abfahren, die auch beantragt werden, aber auf Zuruf oder Winkzeichen auch zwischen zwei üblichen Haltestellen anhalten. Marschrutki haben blitzschnell alle nachgefragten Routen ausprobiert und sind in manchen Gegenden die einzige Alternative zum Taxi oder eigenen Fahrzeug. Es gibt wesentlich mehr Marschrutki als Taxis oder Busse. Am preiswertesten ist die Fahrkarte der Straßenbahn und der Trollejbusse (Oberleitungsbusse), auch noch preiswert sind die Kraftomnibusse. Für den anderthalbfachen Fahrpreis kann man auch mit privat betriebenen, etwas komfortableren, teilweise sogar klimatisierten Bussen auf den selben Strecken fahren. Darüber liegt preislich mit ca. 200% des normalen Buspreises die bequemere Fahrt in der Marschrutka - mit garantiertem Sitzplatz. Seit es Marschrutki gibt, nimmt die Bedeutung von Schwarztaxis im öffentlichen Nahverkehr langsam ab, denn der Aufpreis zum echten Taxi ist nun nicht mehr so bedeutend. Typisches Fahrzeug der Marschrutki in Krasnodar ist ein an den Ford Transit erinnernder Kleinbus aus Moskauer Produktion, der Gazell heißt und Motoren des ebenfalls in Moskau hergestellten PKW Wolga verwendet.
1979 wurden erste Kontakte zwischen Karlsruhe und Krasnodar geknüpft. Seit 1992 verbindet beide Städte ein offizieller Freundschaftsvertrag, seit Dezember 1997 sind sie Partnerstädte. Zahlreiche Aktivitäten und Besuche von beiden Seiten haben die Beziehung gefestigt. Dabei stehen neben dem kulturellen Austausch und persönlichen Begegnungen die materielle und ideelle Hilfe beim derzeitigen Prozess der Umgestaltung Krasnodars im Vordergrund.
Die Stadt verfügt über mehrere Theater, Bibliotheken und Museen sowie über ein breites Angebot von Hochschulen. Sie ist Standort der größten landwirtschaftlichen Universität Russlands.
| Commons: Krasnodar – Bilder, Videos und Audiodateien |
Abinsk | Abrau-Djurso | Anapa | Apscheronsk | Armawir | Beloretschensk | Chadyschensk | Dagomys | Gelendschik | Gorjatschi Kljutsch | Gulkewitschi | Jejsk | Korenowsk | Krasnodar1 | Kropotkin | Krymsk | Kurganinsk | Labinsk | Nowokubansk | Noworossijsk | Primorsko-Achtarsk | Slawjansk am Kuban | Sotschi | Temrjuk | Tichorezk | Timaschowsk | Tuapse | Ust-Labinsk
1 Hauptstadt