Kreisverbindungskommando

Als Teileinheiten der Landeskommandos sind entsprechend der föderalen Strukturen 34 Bezirks- und 429 Kreisverbindungskommandos (KVK) aufgestellt. Die in den Bezirken, Kreisen und kreisfreien Städten aufgestellten Verbindungskommandos sind ausschließlich mit ortsansässigen Reservisten und Reservistinnen besetzt. Jedes Verbindungskommandos umfasst 12 Dienstposten, so dass hier insgesamt rund 5.500 Reservisten und Reservistinnen, davon 3.650 Offiziere die Aufgaben in den Kommandos wahrnehmen.

Die Verbindungskommandos nehmen im Fall der Hilfeleistung folgende Aufgaben wahr:

  • Beraten der zivile Katastrophenschutzstäbe über Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr
  • Übertragen der zivilen Schadenslagen in ein militärisches Lagebild
  • Aufnahme der zivilen Unterstützungsforderungen und Meldung an das Landeskommando
  • Führen des Lagebildes der eingesetzten Bundeswehrkräfte
  • Teilnahme an den Sitzungen des Katastrophenschutzstabes zur aktuellen Lage und zu den operativen Folgeplanungen, Absichten und Schwerpunkten der Gefahrenabwehr
  • Melden des Lagebildes und der operativen Folgeplanungen, Absichten und Schwerpunkte des leitenden zivilen Katastrophenstabes an das Landeskommando
  • Melden erforderlicher Verlegungen von eingesetzten Bundeswehrkräften sowie Bedarf an zusätzlichen Kräften an das Landeskommando
  • Informieren des Krisenstabes Landeskommando über die Lage der Bundeswehrkräfte
  • Halten der Verbindung zu den eingesetzten Truppenteilen
  • Unterstützen organisatorischer Maßnahmen zur Unterbringung und Verpflegung von herangeführten Bundeswehrkräften.
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