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Krupina
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| Wappen | Karte |
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Basisdaten
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| Landschaftsverband (Kraj): | Banskobystrický kraj |
| Bezirk (Okres): | |
| Region: | Poiplie |
| Fläche: | 88,67 km² |
| Einwohner: | 7.857 (31.12.2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 88,61 Einwohner je km² |
| Höhe: | 262 Meter |
| Postleitzahl: | 963 01 |
| Telefonvorwahl: | 0 45 |
| Geographische Lage: | 48° 21′ N, 19° 4′ O |
| Kfz-Kennzeichen: | KA |
| Gemeindekennziffer: | 518557 |
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Struktur
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| Gemeindeart: | Stadt |
| Gliederung Stadtgebiet: | - |
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Verwaltung (Stand: Februar 2007)
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| Bürgermeister: | Radoslav Vazan |
| Adresse: | Mestský úrad Krupina Svätotrojičné námestie 4 96301 Krupina |
| Offizielle Webpräsenz: | www.krupina.sk |
Krupina (deutsch Karpfen, ungarisch Korpona, lateinisch Carpona) ist eine Stadt in der südlicheren Mittelslowakei.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt ist am Ostrand der Schemnitzer Berge (Štiavnické vrchy) zirka 27 Kilometer südlich von Zvolen gelegen.
Auf dem Gebiet des Ortes gab es spätestens während der Bronzezeit einen Siedlungsplatz. Anfang des 13. Jahrhunderts werden 1238 als Bewohner des Orts deutsche Bergleute als Saxones de Carpona erwähnt, im gleichen Jahr erhielt Karpfen auch das Stadtrecht. Zusammen mit Trnava, das etwa im gleichen Jahr die Stadtrechte erhielt, handelte es sich damit um eine der ältesten (und somit seinerzeit bedeutendsten) Städte der Slowakei und des gesamten Königreichs Ungarn.
Nach dem Mongoleneinfall von 1242 wird der Ort wieder besiedelt, es kommt zur Errichtung einer Zentralanlage mit rechteckigem Marktplatz und bereits 1244 wird die Stadt königliche Stadt. Das Karpfener Recht auf Grundlage des Magdeburger Rechts wurde so in der Folgezeit die Basis für viele Städte in der Mittel- und Nordslowakei.
Die erhofften ertragreichen Rohstoffvorkommen konnten aber nicht gefunden werden, so ging der Silber- und Goldbergbau schon im 14. Jahrhundert zu Ende, in der Folgezeit wandten sich die Bewohner dem Handwerk und der Landwirtschaft zu. Zudem wurde der Ort 20 Jahre durch die Scharen von Johann Giskra (Ján Jiskra) schwer in Mitleidenschaft gezogen, ebenso in der Zeit der Türkenkriege. Die ursprünglich deutsch geprägte Stadt wird durch die vor den Türken zurückweichenden Ungarn und Slowaken immer mehr zu einer ungarisch-slowakisch geprägten. In der Folgezeit sind es große Feuer (1708) und die Pest (1710), die der Stadt Rückschläge bei der Entwicklung zufügen.
Im 18. Jahrhundert entstehen die erste Schulen, 1918 kommt der Ort zur Slowakei, wird jedoch 1919 durch die ungarische Armee erneut besetzt und erst Ende des Sommers wieder durch tschechoslowakische Truppen übernommen. Während des 2. Weltkriegs arbeiten in der Nähe der Stadt die Stäbe der sowjetisch- und französisch-geführten Partisanenverbände, am 3. März 1945 wird die Stadt durch die rumänische und die sowjetische Rote Armee befreit. 1960-2002 war die Stadt auch Sitz eines Okres.
| Commons: Krupina – Bilder, Videos und Audiodateien |
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