Kunstausstellung

Eine Kunstausstellung ist die temporäre Präsentation von Gemälden, Grafiken oder Skulpturen einzelner Künstler, Künstlergruppen oder ganzer Kunstepochen in öffentlichen Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen oder privaten Galerien, manchmal zu speziellen Anlässen (Geburtstagen, Jubiläen). Es wird unterschieden zwischen Retrospektiven, Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Themen- und Übersichtsschauen. Eine Kunstausstellung wird meist mit einer Vernissage eröffnet.

Die Geschichte der Ausstellungen der Moderne beginnt mit der Armory Show von 1913 in New York, wo erstmals die Avantgarde Europas in der Neuen Welt präsentiert wurde. Wichtigste Ausstellung der Gegenwartskunst ist die 1955 von Arnold Bode begründete und seither alle fünf Jahre in Kassel stattfindende „documenta“, auf der die weltweit herausragenden Künstler und Kunsttrends präsentiert werden. Ähnliche Bedeutung besitzt die alle zwei Jahre stattfindende Biennale in Venedig, auf der die Kunst in Pavillons einzelner Länder präsentiert wird. Richtungweisende Ausstellungen zur Gegenwartskunst waren auch die Schauen „A New Spirit in Painting“ (London, Royal Academy of Arts, 1981), „Zeitgeist“ (Berlin, Martin Gropius Bau, 1982) oder „Metropolis“ (Berlin, Martin Gropius Bau, 1991). Kunstausstellungen werden zumeist von oftmals aufwändigen Katalogen begleitet, in denen die präsentierten Werke verzeichnet, abgebildet und - im Falle von Museumsausstellungen - von wissenschaftlich erarbeiteten Texten erläutert sind.

siehe auch

Literatur

  • Harald Kimpel: documenta, Mythos und Wirklichkeit, Köln 1997

Weblinks

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