Kupferstichkabinett
Als Kupferstichkabinett bezeichnet man die Spezialsammlung von Zeichnungen und Druckgraphiken, nicht nur von Kupferstichen, eines Museums.
Der Ausdruck Kabinett leitet sich von einem kleineren Raum innerhalb eines Schlosses her, in dem ein Fürst seine besonderen Sammlungen aufbewahrte. Man nannte ihn auch Wunderkammer oder Kunstkabinett. Diese fürstlichen Sammlungen waren die Vorstufe der öffentlichen Museen.
Größere Kupferstichkabinette gibt es z.B. in den Staatlichen Museen zu Berlin, im Louvre in Paris, in der Albertina in Wien, im British Museum in London und im Art Institute of Chicago.
Öffentliche Sammlungen (Auswahl)
Deutschland
- Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett
- Kunstmuseum Bonn
- Herzog Anton Ulrich-Museum, Kupferstichkabinett, Braunschweig
- Kunsthalle Bremen, Kupferstichkabinett
- Kunstsammlungen der Veste Coburg, Kupferstichkabinett
- Hessisches Landesmuseum Darmstadt
- Kupferstich-Kabinett Staatliche Kunstsammlungen Dresden
- museum kunst palast, Düsseldorf
- Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt am Main
- Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett
- Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
- Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Kupferstichkabinett
- Staatliche Museen Kassel
- Wallraf-Richartz-Museum, Köln
- Museum der Bildenden Künste Leipzig
- Staatliche Graphische Sammlung München
- Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
- Staatliches Museum Schwerin, Kupferstichkabinett
- Staatsgalerie Stuttgart
- Schlossmuseum, Weimar
Niederlande
- Rijksmuseum, Amsterdam
- Museum Boymans-van Beuningen, Rotterdam
- Teylers Museum, Haarlem
Österreich
Schweiz
- Kunstmuseum Basel, Kupferstichkabinett
- Graphische Sammlung der Eidgenössischen Technischen Hochschule, Zürich
Weblinks
Informationswebsite von Sammlungen im deutschsprachigen Raum