Kyll

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Kyll
Fluss Kyll kurz vor der Mündung in die Mosel

Fluss Kyll kurz vor der Mündung in die Mosel

Daten
Lage Eifel, Rheinland-Pfalz
Länge 142 km
Quelle im Zitterwald aus drei Quellbächen im Losheimer Graben
Mündung bei Ehrang in die Mosel
Höhenunterschied 540 m
Einzugsgebiet 834 km²
Großstädte Trier
Mittelstädte Stadtkyll, Gerolstein
Schiffbar mit Kajak und Kanadier befahrbar

Die Kyll ist ein linker Nebenfluss der Mosel und mit ihren 142 Kilometern der längste Fluss der Eifel. Sie fließt auf ihrem Weg zur Mündung in Ehrang, dem nördlichsten Bezirk der Stadt Trier, von der belgischen Grenze aus durch den Kreis Euskirchen und die Landkreise Vulkaneifel, Bitburg-Prüm und Trier-Saarburg.

Sie bildet sich im Zitterwald aus drei Quellbächen im Losheimer Graben an der deutsch-belgischen Grenze. Einer der Quellbäche entspringt im belgischen Teil des Dorfes Losheimer Graben im Keller des Hotels Schröders. Zunächst west-östlich orientiert, bildet nach wenigen Kilometern das obere Kylltal die natürliche Grenze zwischen Zitterwald und der südlich gelegenen Schnee-Eifel. Westlich von Kronenburg wird die Kyll zum Kronenburger See gestaut. Ab Stadtkyll wendet sich der Fluss nach Süden. Bei Gerolstein durchbricht er die Ausläufer der Vulkaneifel und erreicht in seinem unteren Verlauf den landschaftlichen Teil der Waldeifel (auch Kylleifel genannt) um bei Ehrang in die Mosel zu münden.

Inhaltsverzeichnis

Orte

Daten

  • Die Länge der Kyll beträgt 142 km.
  • Das Gesamtgefälle beträgt 540 m.
  • Das Einzugsgebiet ist 834 km².

Namensdeutung

Der Name Kyll (Aussprache "Kill", nicht "Küll") geht auf das keltische Wort für "Bach", "gilum" zurück, das sich im Mittelalter zu "Kila" entwickelt hat.

Andere Flüsse

Zusammen mit der Sauer, die aus Belgien und über Luxemburg nach Deutschland fließt und dann an der luxemburgischen Grenze verläuft, gehört die Kyll zu den größten innerdeutschen Flüssen von Rheinland-Pfalz. Zwar sind die Mosel und die Saar noch wesentlich länger, diese fließen aber zu großen Teilen außerhalb Deutschlands.

Weblinks

Quelle:
Artikel Kyll aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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