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Als amorphe Lötfolien werden Nickel-, Cobalt-, und Kupferlote hergestellt, welche große Mengen der Halbmetalle Silizium und Bor, und/oder Phoshor enthalten. Diese Legierungen sind zu hart und spröde, um sie auf herkömmlichen Fertigungswegen, wie Warm- und Kaltwalzen in Form von Folien herzustellen. Diese Lote werden über der Fertigungsweg der Rascherstarrungstechnik zu dünnen Folien verarbeitet. Amorphe Lötfolien zeichnen sich aufgrund ihres amorphen Zustandes durch ein besonders gleichmäßiges Schmelzverhalten aus. Sie unterscheiden sich deshalb in ihren Löteigenschaften stark von gleichartigen Loten als Pulver oder Pastenform. Die Qualität der mit amorphen Folien erzeugten Lötverbindungen ist sehr konstant und auf höchstem Niveau. Gegenüber herkömmlichen Nickelloten welche vornehmlich in Pastenform appliziert werden zeichnen sich amorphe Lotfolien durch einen Metallgehalt von 100% aus. Amorphe Legierungen werden ausschließlich in Form dünner Metallfolien oder daraus gefertigter Formteile angeboten. Diese Formteile können als abgelängte Folienstreifen, gestanzte, bzw. photochemisch hergestellte Formteile für spezielle Anwendungen gefertigt werden. Bei konfektionierten Lötfolien werden Abfälle vermieden, und somit Material eingespart. Lötfolien, bzw. Formteile eignen sich sehr gut um in automatischen Montageprozessen implementiert zu werden. Über die Foliendicke, die typischer Weise zwischen 20µm und 50µm liegt und fein variiert werden kann ist es möglich die benötigte Lotmenge auf den speziellen Anwendungsfall exakt zu dosieren.
VACUUMSCHMELZE (D) Hersteller amorpher Lötfolien
WESGO (USA) Hersteller amorpher Lötfolien
HITACHI (JP) Hersteller amorpher Lötfolien