| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Krems-Land (KR) | |
| Fläche: | 67,12 km² | |
| Koordinaten: | 48° 28' N, 15° 41' O | |
| Höhe: | 219 m ü. A. | |
| Einwohner: | 7103 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 106 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 3550 | |
| Vorwahl: | 02734 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 13 22 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausstraße 2 3550 Langenlois |
|
| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Kurt Renner (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2005) (29 Mitglieder) |
||
Langenlois ist eine Weinstadt im niederösterreichischen Kamptal mit über 7.103 Einwohnern im Bezirk Krems-Land.
Inhaltsverzeichnis |
Langenlois liegt im südöstlichen Waldviertel am unteren Ende des Kamptales und am Fuße des Manhartsberges. Die Fläche der Stadtgemeinde beträgt 67,12 Quadratkilometer, wovon 27,25 % bewaldet sind. Die Lössböden und die perfekte klimatische Lage (Donau-Kamtal beeinflusste Milde) bieten eine hervorragende Grundlage für den Weinbau.
Zur Großgemeinde Langenlois zählen auch die Katastralgemeinden Gobelsburg (mit Zeiselberg), Mittelberg, Reith, Schiltern (mit Kronsegg) und Zöbing.
Erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1081. Seit 1310 hat der Ort das Marktrecht und seit 1925 das Stadtrecht.
Der Bach und die Gegend wurden von den Siedlern aus dem Norden auf Grund ihrer Empfindungen "Liubisa", die "Liebliche" benannt. Der Name hat wiederholt seine Form verändert. Liubes, Lewbs, Leubs, Langenleys und schließlich Langenlois.
1082 gibt das Bistum Passau den Weinzehent in und um Liubisa an das Kloster Göttweig, was bereits ertragreichen Weinbau voraussetzt. 1141 schenkt Herzog Leopold dem bayrischen Stift Reichersberg zwei Lehen in Liubes und das Recht Holz aus dem Wald zwischen Kamp und Krems zu beziehen. Der Weinbau und der "Vierzigerwald" waren eng mit der Siedlung verbunden. Die Siedlung war von Anbeginn aus zwei Teilen gewachsen, die sich in Baulichkeiten unterscheiden. Das "niedere Aigen" mit den Vierzigerhäusern, Sitz der Kaufleute und Gewerbetreibenden und damit der Märkte: Kornplatz ( Traidmarkt ) und Holzplatz. Das "obere Aigen" vom Anger bachaufwärts war die Weinhauersiedlung. Die beiden Aigen hatten jedes einen eigenen Richter und wurden um 1430 vereinigt. Langenlois erhielt 1310 das Marktrecht; 1346 das Recht seine Richter selbst zu wählen; 1411 wird der Leonhardimarkt bewilligt; 1518 wird das Wappen verliehen und der Dorotheamarkt bewilligt. Der Wohlstand der Bürger wirkte sich auch auf kulturellen Gebiet aus. Die Pfarrkirche zum Hl.Laurentius erhielt reichlich Spenden und Stiftungen, sodass sie wiederholt vergrößert und verschönert werden konnte. Der Bürger Niklas Gfeller errichtete beim Bürgerspital die Elisabethkapelle und dotierte sie reichlich. Trotz des Elends der Kriegs- und der Nachkriegszeit bietet die Stadt heute das Bild eines aufstrebenden Gemeinwesens.
Der Ort hat 7200 Einwohner mit Stand Februar 2007. Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 6875 Einwohner. 1991 hatte die Stadtgemeinde 6367 Einwohner, 1981 6443 und im Jahr 1971 7071 Einwohner.
Bürgermeister der Stadtgemeinde ist seit 1990 Kurt Renner (ÖVP), Stadtamtsdirektor ist Ing. Robert Stadler. Langenlois wird seit Jahrzehnten unter der Führung der Österreichischen Volkspartei verwaltet und seit 1945 stehen durchgehend Bürgermeister aus dieser Gesinnungsgemeinschaft der Stadtgemeinde vor. Erstmals nach der Gemeinderatswahl 2005 stellt die SPÖ mit Heinz Altmann einen Vizebürgermeister.
Der Gemeinderat setzt sich in den Mandaten wie folgt zusammen:
Hinzu kommen für die fünf Katastralgemeinden:
Blasonierung: "Ein roter, der Quere nach von einem natürlichen Bache durchzogener Schild. In seinem oberen Teile ein flacher, grün begraster, von einem natürlichen Kornfelde bestandener Berg. Im unteren Schildesteile erhebt sich aus dem Fußrande ein grüner Weinberg. Auf dem Hauptrande des von einer ornamentierten bronzefarbenen Einfassung umgebenen Schildes ruht eine silberne Mauerkrone mit fünf sichtbaren Zinnen."
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 286, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 515. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 3041. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,09 Prozent.
Der wichtigste Wirtschaftszweig ist sowohl in Langenlois selbst, als auch in den einzelnen Orten der Gemeinde der Weinbau und damit verbunden auch der Fremdenverkehr.
Verkehrsanbindung:
Aggsbach | Albrechtsberg an der Großen Krems | Bergern im Dunkelsteinerwald | Droß | Dürnstein | Furth bei Göttweig | Gedersdorf | Gföhl | Grafenegg | Hadersdorf-Kammern | Jaidhof | Krumau am Kamp | Langenlois | Lengenfeld | Lichtenau im Waldviertel | Maria Laach am Jauerling | Mautern an der Donau | Mühldorf | Paudorf | Rastenfeld | Rohrendorf bei Krems | Rossatz-Arnsdorf | Schönberg am Kamp | Senftenberg | Spitz | St. Leonhard am Hornerwald | Straß im Straßertale | Stratzing | Weinzierl am Walde | Weißenkirchen in der Wachau