Lars Berger (* 1. Mai 1979 in Levanger) ist ein norwegischer Biathlet und Skilangläufer.
Wegen seiner herausragenden Laufstärke wird der aus Dombås stammende Biathlet oft auch als bester Freistilläufer der Welt bezeichnet, was aber übertrieben scheint.
Aufgrund seiner Erfolge sowohl im Biathlon, als auch im Skilanglauf wurde ihm 2007, während der Rennen am Holmenkollen, durch den norwegischen König der Egebergs Ærespris verliehen. Dieser Preis ist die höchste Sportauszeichnung in Norwegen.
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Im Biathlonsport ist Berger einer der besten Neueinsteiger, die es je gab. Dies belegen seine drei Weltcupsiege sowie sein 5. Platz im Gesamtweltcup in der Saison 2003/04. Die starke Leistung aus diesem Jahr konnte er später aber nicht wiederholen, da eine hartnäckige Lungenkrankheit ihn wochenlang außer Gefecht setzte. Nach einer Mandeloperation scheint er die Krankheit trotz leichter Rückfälle unter Kontrolle zu haben.
Obwohl Berger im Biathlonfeld zu den stärksten Läufern zählt, sind gute Ergebnisse bei ihm eher selten, da er ähnlich wie Frode Andresen zu den schwächeren Schützen gehört.
Bergers Schwester Tora ist ebenfalls im Biathlon-Sport aktiv.
Neben dem Biathlon ist Berger auch immer wieder bei Langlaufwettbewerben am Start. Bei der Militär-Weltmeisterschaft 2004 konnte er sich gegen die gesamte Welt-Elite des Skilanglaufs durchsetzen. Ein erster Höhepunkt in Bergers Karriere war der Gewinn der Staffel-Goldmedaille im Langlauf bei der Nordischen Ski-WM 2005 im deutschen Oberstdorf. Als erster Biathlet konnte er einen Skilanglauftitel erringen. Trotz dieses Erfolgs trat Berger bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin nicht im Langlauf an.
Bei der Nordischen Ski-WM 2007 im japanischen Sapporo war Berger wieder im Langlauf am Start. Er wurde zunächst Weltmeister über 15 km Freistil und gewann gemeinsam mit Eldar Rønning, Odd-Bjørn Hjelmeset und Petter Northug auch die Goldmedaille in der 4x10-km-Staffel.
1954: Veikko Hakulinen | 1956: Hallgeir Brenden | 1958: Veikko Hakulinen | 1960: Haakon Brusveen | 1962: Assar Rönnlund | 1964: Eero Mäntyranta | 1966: Gjermund Eggen | 1968: Harald Grønningen | 1970: Lars-Göran Åslund | 1972: Sven-Åke Lundbäck | 1974: Magne Myrmo | 1976: Nikolai Baschukow | 1978: Józef Łuszczek | 1980: Thomas Wassberg | 1982: Oddvar Brå | 1985: Kari Härkönen | 1987: Marco Albarello | 1989: Harri Kirvesniemi | 1991: Bjørn Dæhlie | 2001: Per Elofsson | 2003: Axel Teichmann | 2005: Pietro Piller Cottrer | 2007: Lars Berger
Adelung-1793: Berger-Thran, der · Berger-Fisch, der
Brockhaus-1809: Daniel Berger · Daniel Berger
Brockhaus-1911: Berger [3] · Berger [4] · Berger · Berger [2]
Eisler-1912: Berger, Moritz · Berger, Joh. Erich von
Herder-1854: Berger [2] · Berger [3] · Berger de Xivrey · Berger [1]
Pagel-1901: Berger, Paul · Berger, Oskar · Berger, Albrecht Maria
Pataky-1898: Berger, Adele · Berger, Therese · Berger, Ilse · Berger, Julie · Berger, Johanna · Berger, Marie · Berger, Adeline · Berger, Adele · Berger, E. · Berger, Johanna · Berger, Frau Ida