| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
| Autonome Region: | Kastilien-León |
| Provinz: | León |
| Geografische Lage: | 42° 35' N, 5° 34' W |
| Höhe: | 838 m ü. NN |
| Fläche: | 39,2 km² |
| Einwohner: | 136.986 |
| Postleitzahlen: | 240XX |
León ist eine Stadt im nordwestlichen Spanien mit 135.800 Einwohnern. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz der autonomen Region Kastilien-León . Sie war die Hauptstadt des Königreiches León, eines wichtigen Vorläufers des spanischen Staates.
León ist bekannt für seine gotische Kathedrale und andere Gebäude wie die Basilika San Isidoro wo sich das Pantheon der Könige von León befindet, oder das Casa de Botines ein Frühwerk von Antoni Gaudí.
León ist außerdem für seine Feierlichkeiten und Prozessionen zu Ostern bekannt. Vor allem die Karfreitagsprozession ist berühmt.
Inhaltsverzeichnis |
León wurde 68 n.Chr. vom römischen Kaiser Galba gegründet, der hier die Legio VII Gemina - siebte römische Doppellegion - zur Befriedung der aufständigen Bergbewohner Asturiens und Kantabriens stationierte. Die Truppen waren außerdem für die Sicherheit der Goldtransporte aus Las Médulas verantwortlich. Der Name der sich neben der römischen Garnison entwickelnden Siedlung (in etwa das Barrio Humedo rund um die Kirche Santa Maria del Mercado) beruht dann auch auf einer abgeschliffenen Form von lateinisch legio - Legion.
Nach dem Ende des Römischen Reiches wurde die Stadt bei der Invasion der Westgoten durch Leovigild erobert. 712 Eroberung durch die Mauren. 856 erfolgte nach der Rückeroberung unter König Ordoño I. von Asturien die Wiederbesiedelung der Stadt. Ordoño II. machte León 914 zur Hauptstadt seines Königreiches León und damit für ca. 200 Jahre zur wichtigsten christlichen Stadt auf der iberischen Halbinsel. Während eines Feldzugs 987 zerstörte Almanzor die Stadt. Sie wurde anschließend durch Alfons V. wieder aufgebaut. 1017 wurde durch verschiedene Dekrete die Wirtschaft gefördert.
León war außerdem eine wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. In den Vororten ließen sich Händler und Kunsthandwerker nieder, die ab dem 13. Jahrhundert die Entwicklung der Stadt stark beeinflussten. Im frühen Mittelalter gelangte die Stadt durch den Viehhandel zu Wohlstand. Ab dem 16. Jahrhundert bis hinein ins 19. Jahrhundert ging jedoch die Wirtschaft und die Bevölkerung zurück. Während des Spanischen Bürgerkrieges stand León auf der Seite des Franco-Regimes.
Durch den Zuzug aus den ländlichen Umgebung begann ab den 1960 die Stadt wieder zu wachsen.
Seit 1980 ist León das Zentrum einer leónesischen Autonomiebewegung, die eine Trennung von Kastillien fordert.
León ist ein Eisenbahnknoten mit Rangierbahnhof.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Kathedrale mit ihren herausragenden Glasfenstern, die Basilika San Isidoro mit romanischen Fresken im Pantheon Real und das ehemalige Ordenshaus der Santiagoritter San Marcos (jetzt Parador-Hotel). Das von Antoni Gaudí entworfene Handelshaus Casa de Botines im neugotischen Stil beherbergt heute eine Bank. Der Palacio de Los Guzmanes aus dem 16. Jahrhundert ist Sitz der Provinzregierung und enthält eindrucksvolle Bemalungen. In der Altstadt sind Teile der mittelalterlichen Stadtmauer sowie Fragmente der römischen Mauern erhalten geblieben.
Am wichtigsten sind die Prozessionen während der Karwoche. Eine der schönsten ist die sogenannte „Prozession des Treffens" bei der sich drei Gruppen die Johannes, Maria und Christus darstellen vor der Front der Kathedrale treffen.
Der bekannteste Sportclub der Stadt ist der Handballclub Ademar León.
Die Stadtratswahlen am 25. Mai 2003 ergaben folgendes Ergebnis:
Im Dezember 2004 wurde der zeitweilige Bürgermeister Francisco Fernández Álvarez von der PSOE gestürzt. Seitdem ist Mario Amilivia von der Partido Popular nach einer ersten Amtsperiode (1995-2003) erneut Bürgermeister (mit Unterstützung von zwei Stadtratsmitgliedern der Unión, die seitdem als Fraktionslose im Stadtrat sitzen).
| Vorhergehender Ort Puente del Castro |
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