Der Lebensstandard beschreibt den materiellen Wohlstand von Personen, normalerweise im Verhältnis zu Vergleichspersonen. Dieser Lebensstandard wird mit Indikatoren gemessen.
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Auf gesellschaftlicher Ebene werden dabei oft
Seltener findet man:
Auf individueller Ebene gelten normalerweise Güter wie z. B. ein modernes Auto, schöne Kleidung oder ein komfortabler Platz zum Wohnen als Ausdruck des Lebensstandards (Lebensstil).
Kritiker einer am Wirtschaftswachstum orientierten Gesellschaft argumentieren für einen Wandel vom Begriff Lebensstandard zum Begriff Lebensqualität. Aus ihrer Sicht führt Wirtschaftswachstum zu Problemen wie Ressourcenkonflikte, militärische Expansionsbestrebungen und Umweltverschmutzung. Sie bevorzugen daher Definitionen, die vom Wirtschaftswachstum unabhängig sind, wie z. B. das Vorhandensein von sozialen Einrichtungen, der Zugang zu Bildung, eine naturbelassene Umwelt, eine ausgefüllte Freizeit usw.
Einige der Kriterien, die Vertreter dieser Position heranziehen, sind qualitativer und nicht quantitativer Art. Daher ist dieser Position die mangelnde Messbarkeit der Ergebnisse vorgehalten worden. Der Streit, ob die Abkehr vom Wirtschaftswachstum als Maß des Lebensstandards zu einer Beschränkung der individuellen Freiheit und zum Verlust an internationaler Wettbewerbsfähigkeit führt, ist unentschieden.