| Legnica | |||
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Niederschlesien | ||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | ||
| Fläche: | 56,3 km² | ||
| Geographische Lage: | 51° 13' N, 16° 10' O | ||
| Höhe: | 108 m n.p.m | ||
| Einwohner: | 106.143 (31. Dez. 2004) | ||
| Postleitzahl: | 59-220 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 76 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | DL |
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| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Straße: | Autobahn A4: Dresden–Krakau |
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| Schienenweg: | Breslau–Żagań | ||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Breslau | ||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||
| Stadtpräsident: | Tadeusz Krzakowski | ||
| Adresse: | pl. Słowiański 8 59-220 Legnica |
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| Webpräsenz: | www.legnica.um.gov.pl | ||
Legnica [lɛgˈɲitsa] (deutsch Liegnitz) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Westpolen. Sie liegt rund 60 km westlich der niederschlesischen Hauptstadt Breslau an der Katzbach. Sie beheimatet bedeutende mittelalterliche Bauten wie das Piastenschloss, die Peter-Paul-Kirche und die Liebfrauenkirche. Bedeutende Industriezweige sind die Textil- und Metallverarbeitung.
Aus Liegnitz stammt die Pfefferkuchenspezialität Liegnitzer Bombe.
Inhaltsverzeichnis |
Die 1004 erstmals erwähnte Stadt wurde 1163 Residenzstadt der Herzöge von Niederschlesien. Der letzte Liegnitzer Piastenherzog Georg Wilhelm starb 1675 und Liegnitz teilte das Schicksal Schlesiens, das bis 1742 habsburgisch regiert wurde und anschließend zu Preußen kam. Die Reformation wurde in Liegnitz bereits 1522 eingeführt.
Im Jahre 1241 war Wahlstatt bei Liegnitz der Schauplatz der Schlacht bei Wahlstatt, in welcher der schlesische Herzog Heinrich II. mit einem deutsch-polnischen Ritterheer von den Tataren der Goldenen Horde besiegt wurde. Die Mongolen zogen sich trotz ihres Sieges aus Mitteleuropa zurück, da ihr Großkhan gestorben war und ein neuer erwählt werden musste. Im Siebenjährigen Krieg kam es zu einer erneuten Schlacht bei Liegnitz. Ein preußisches Heer unter Friedrich II. schlug dabei ein überlegenes österreichisches Heer unter Feldmarschall Leopold Graf von Daun.
Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress gehörte mit der Neugliederung der Regierungsbezirke zum 1. Mai 1816 die Stadtgemeinde Liegnitz im gleichnamigen Kreis in der preußischen Provinz Schlesien weiterhin zum Regierungsbezirk Liegnitz.
Zum 1. Januar 1874 wurde Liegnitz als dritte niederschlesische Stadt (nach Breslau und Görlitz) zum Stadtkreis erhoben. Der Landrat des Landkreises Liegnitz hatte weiterhin seinen Sitz in der Stadt.
Bei der Volkszählung von 1910 gaben in Liegnitz 95,86 % der Bewohner Deutsch, 0,15 % der Bewohner Deutsch und Polnisch, 1,27 % der Bewohner Polnisch, 2,26 % der Bewohner Wendisch und 0,19 % der Bewohner Tschechisch als Muttersprache an.
Zum 1. April 1937 wurden Teile der Gemeinden Alt Beckern, Groß Beckern, Hummel, Liegnitzer Vorwerke, Pfaffendorf und Prinkendorf aus dem Landkreis Liegnitz in den Stadtkreis Liegnitz eingegliedert.
Liegnitz gehörte bis 1919 und von 1938 bis 1941 zur preußischen Provinz Schlesien und von 1919 bis 1938 und von 1941 bis 1945 zur preußischen Provinz Niederschlesien.
Nach 1945 wurde es unter polnische Verwaltung gestellt und gehört heute zu Polen. Die deutsche Bevölkerung wurde fast gänzlich vertrieben.
In Liegnitz befand sich der erste schriftlich dokumentierte Briefkasten 1633 am Haynischen Tor.
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