Die Letalität (von lat. letalis tödlich) oder Fatalität (von engl. fatality) bezeichnet die „Tödlichkeit“ einer Erkrankung, eines Giftstoffs oder einer Waffe. Letal ist der medizinische Begriff für tödlich, mit tödlichem Ausgang.
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Zur Ermittlung der Letalitätsrate berechnet man das Verhältnis der Menschen, die an einer bestimmten Krankheit in einem bestimmten Zeitraum (z. B. einem Jahr) verstorben sind, zur Anzahl derer, die innerhalb einer definierten Population an der Krankheit neu und akut erkrankt sind.
Meist wird dieses Verhältnis als Prozentzahl oder in Promille angegeben, seltener als Wert zwischen 0 und 1. „Null“ bedeutet in beiden Fällen, dass niemand an dieser Krankheit stirbt.

| Zahl der diagnostizierten Fälle: | 79200 |
| Zahl der verstorbenen Fälle: | 65700 |
Daraus folgt ![]() |
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Die Angabe der Letalität eignet sich vornehmlich für akute Erkrankungen, denn prinzipiell müssen alle diagnostizierten Fälle bis zum Tod oder definitiver Heilung des einzelnen Patienten verfolgt werden.
Neue Diagnosemöglichkeiten und Heilverfahren können bei einer bestimmten Krankheit über sehr kurze oder sehr lange Zeit zu einer dramatischen Veränderung der Letalität führen. Umgekehrt kann durch eine drastische Verschlechterung im Gesundheitswesen die Letalität einer Erkrankung deutlich – wenn vielleicht auch erst nach Jahren – zunehmen.
Entscheidende Bedeutung bei der Bestimmung der Letalität hat oft das Stadium, in dem eine Erkrankung diagnostiziert wird.
Bei Angaben zur Letalität muss das Alter der Erkrankten aus zwei Gründen berücksichtigt werden:
Die ermittelten Werte zur Letalität sind somit relative Häufigkeiten. Sie beziehen sich auf eine definierte Population und einen definierten Zeitraum.
| Wiktionary: Letalität – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |