Der Leuchtturm Darßer Ort ist ein Seefeuer an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern mit der internationalen Ordnungsnummer C 1440. Er befindet sich am Darßer Ort, der nordwestlichen Spitze der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Er warnt vor den Untiefen der Darßer Schwelle.
Der Leuchtturm wurde als runder Bau 1847-1848 aus roten Ziegeln errichtet und am 1. Januar 1849 in Betrieb genommen. Der Probebetrieb lief seit dem 16. November 1848. Neben dem Turm wurde ein Wärterhaus erbaut. Der Leuchtturm ist damit einer der ältesten an der deutschen Ostseeküste. Er ist 35,4 m hoch, das Feuer, eine Gürtellinse, befindet sich in einer Höhe von 33 m. Ab 1936 wird das Feuer elektrisch betrieben. Es hat die Charakteristik Fl (2+4) W 22s, das bedeutet zwei und vier Blitze alle zweiundzwanzig Sekunden. Die Tragweite des Lichts beträgt 23 Seemeilen. Ab 1978 wird der Leuchtturm ferngesteuert betrieben. Nach der Grenzschließung am 13. August 1961 wurde 1962 der Zugang zum Leuchtturm gesperrt. Erst ab März 1995 können wieder Besucher die 134 Stufen zur Aussichtsplattform besteigen. Der Leuchtturm zählt mehr als 100.000 Besucher im Jahr.
Am Fuß des Leuchtturms befindet sich das Natureum, eine Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums Stralsund.
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