Liberk

Liberk
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Liberk auf der Karte von Tschechien
Liberk
Liberk
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Rychnov nad Kněžnou
Fläche: 5408 ha
Geographische Lage: 50° 12' N, 16° 20' O
Höhe: 610 m n.m.
Einwohner: 691 (3. Juli 2006)
Postleitzahl: 517 03 - 517 12
Verkehr
Straße: Rychnov nad Kněžnou - Zdobnice
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Ortsteile: 6
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Jiří Šimerda
Adresse: Liberk 70
517 12 Liberk
Website: www.obec-liberk.cz

Liberk (deutsch Rehberg) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie befindet sich sechs Kilometer nordöstlich von Rychnov nad Kněžnou im Adlergebirge und gehört zum Okres Rychnov nad Kněžnou.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Liberk liegt am westlichen Fuße des Adlergebirges linksseitig des Liberský potok. Durch die Gemeinde führt die Staatsstraße 318 zwischen Rychnov nad Kněžnou und Zdobnice.

Nachbarorte sind Prorubky im Norden, Rampuše im Nordosten, Hláska im Osten, Bělá u Liberka im Südosten, Javornice und Jaroslav im Süden, Panská Habrová im Südwesten sowie Lukavice im Westen.

Geschichte

Auf dem Felssporn über dem Tal des Liberský potok befand sich im 14. Jahrhundert die Burg Richemberg (Rychmburk), neben der das seit 1310 nachweisliche Dorf angelegt wurde. 1367 entstand bei der Burg eine hölzerne Kirche. Der Burg Richemberg waren insgesamt 26 Dörfer,darunter das 1406 erstmals erwähnte Bělá, unterstellt. 1425 nahmen die Hussiten die Burg ein und 1458 erfolgte auf Befehl Georgs von Podiebrad ihre Schleifung. Dabei wurde auch die Kirche abgetragen.

1691 entstand an der Stelle der früheren Kirche eine neue Schrotholzkirche. Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Rehberg 1848 zur selbstständigen Gemeinde, die ab 1850 zur Bezirkshauptmannschaft Rychnov nad Kněžnou gehörte. 1856 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. In Rehberg lebten bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zu gleichen Anteilen Tschechen und Deutsche, beide Bevölkerungsgruppen besaßen eigene Schulen. Bis zum Zweiten Weltkrieg wuchs der deutsche Bevölkerungsanteil an, der Kriegsende vertrieben wurde. Heute besteht die Gemeinde aus 437 Häusern.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Liberk besteht aus den Ortsteilen Hláska (Hlaska), Bělá u Liberka (Bielai), Prorubky (Prorub), Liberk (Rehberg), Uhřínov pod Deštnou (Aurim) und Rampuše (Rampusch) sowie den Siedlungen Malý Uhřínov (Klein Aurim), Benátky (Benatek), Hutě (Hüttendorf), Ochoz (Wochos b. Rehberg), Pičberk, Polanka, Přední Ochoz (Vorder Wochos), Poříčí (Poric), Nemanice (Nemanitz), Tísovec (Gießaus), Vlčínec (Wildschütz), Velký Uhřínov (Groß Aurim) und Zadní Ochoz (Hinter Wochos).

Sehenswürdigkeiten

Liberk: Schrotholzkirche
Liberk: Schrotholzkirche
  • Schrotholzkirche St. Peter und Paul in Liberk, erbaut 1691 - 1692, und im 18. Jahrhundert durch Philipp Jacob Prokop barock verziert
  • hölzerner Glockenturm neben der Kirche
  • Pfarrhaus, gleichfalls Schrotholzbau
  • Kapelle Mariä Himmelfahrt in Hláska
  • Laurentiuskirche in Velký Uhřínov, der Barockbau entstand 1752 - 1755
  • Kirche des Hl. Johann von Nepomuk in Bělá, das barocke Gotteshaus entstand 1734 - 1736, daneben befindet sich ein prismatischer hölzerner Glockenturm
  • Kapelle der Jungfrau Maria in Proruby
  • Plastik "Rampepurda" in Rampuše, sie wurde u.a. von Michal Moravec geschaffen und stellt Figuren aus dem Büchern von Karel Poláček dar.
  • Villa Nova, archäologische Grabungsstätte bei Uhřínov


Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Philipp Jacob Prokop (1740-1814), Bildhauer
Quelle:
Artikel Liberk aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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