Die Adelsfamilie von Lichtenburg (tschechisch z Lichtenburka auch Lichtenburkové), hat, wie auch die von Ronow (auch Ronovci), Smil Světlický als gemeinsamen Vorfahren und nannten sich ursprünglich Světlíkové ze Světlíka. Der Name von Lichtenburg ist eine Ableitung des Burgnahmens Lichtenburg (ursprünglich Světlice) bei Tschaslau. Sie wurde vom Sohn des Gründers, ebenfalls Smil erbaut.
Das Geschlecht verästelte sich in Krušiny a Pykny, die auf Lichnice, Brod, Chotzen, Opotschno und weiteren Ländereien siedelten. Bítovští z Lichtenburka, ließen sich Ende des 13. Jahrhunderts in Mähren auf Schloss Vöttau nieder, kauften später unter anderem noch Vranov, Jamnitz und Mährisch Budwitz hinzu.
In der Mitte des 13. Jahrhunderts ließen sie sich an der Böhmisch-Mährischen Höhe nieder und wurden durch Silberabbau in der Gegend von Deutschbrod reich. Sie gehörten zum Ende der Herrschaftszeit der Přemysliden zu einem der reichsten Adeligen und übten großen Einfluss auf die böhmische Geschichte aus.
Nach der Přemysliden Herrschaft war vom Zerfall der Familie gekennzeichnet, sie strebten auseinander und ließen sich in verschiedenen Gegenden Böhmens nieder, wobei einzelne Adelige es wieder schafften hohe Positionen beim Heer und im Aristokratenkreis einzunehmen.
Das Geschlecht starb Ende des 16. Jahrhunderts aus.
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war ein Vertrauter des Fürsten und späteren Königs Přemysl Otakara I., der ihm von 1193 bis 1197 in sein Exil begleitete.
(† 1269), war berühmt für seine Tapferkeit und ein guter Kämpfer bei Ritterspielen, bei denen er sich 1248 in Deutschland das Zeichen des roten Karpfen in seinem Erb erkämpfte. Auf seinen Ländereien am oberen Flusslauf der Sasau eröffnete er Silberminen, die das Geschlecht reich machten. Mitte des 13. Jahrhunderts baute er die Burg Lichtenburk in Lichnice, den Sitz der Familie.
war von 1404 bis 1407 höchste Buggraf.
(Sohn von Jan), war Hussitenhauptmann des Verbandes von Oreb und Prag. Er war an der Eroberung von Vyšehrad durch die Hussiten beteiligt. Er vergrößerte das Familienvermögen um Burg Kumburk, Bradlec, Podstejn und Glatz.
gründete Lipnitz, welches er 1318 gemeinsam mit weiteren Ländereien dem jungen König Johann von Luxemburg als Pfand für seinen inhaftierten Verwandten Heinrich von Leipa verpfändete. Raimund zog sich später auf seine Burg Bítov in Südmähren zurück.
war Mitglied der Katholiken, die an der Seite des König Sigismund gegen die Hussiten kämpfte.
war ein einflussreicher Feudaler, der die Stelle des Kämmerers beim Olmützer Gericht und der Landestafel innehatte.
einer der Söhne von Johann Bitovsky, wurde nach Auseinandersetzungen mit dem König, als Friedensstörer bezichtigt. 1465 eroberten mährische Stände seine Burg Cornstein, die daraufhin konfisziert wurde. Damit verlor die Familie ihre namensgebende Burg.
gehörte zu aufständischen mährischen Katholiken, die sich dem König Matthias anschlossen.
Jan Urban: Lichtenburkové - Vzestupy a pády jednoho panského rodu ISBN 80-7106-579-X