Liutold von Admont († 1171) war Abt des Klosters Admont von 1165 bis 1171 und wirkte im Geist der Admonter Klosterreform.
Der nach Abt Gottfrieds I. Tod zum Abt gewählte Admonter Mönch Liutold war schon als Knabe nach Admont gekommen und hatte hier als Oblate seine Ausbildung erhalten. Zwischen seiner Wahl zum Abt und der Benediktion durch den Salzburger Erzbischof vergingen aufgrund der unruhigen politischen Verhältnisse viele Monate. Über sein Abbatiat wissen wir sehr wenig, offensichtlich wirkte er aber im Geiste seiner Vorgänger. In seine siebenjährige Regierungszeit fallen zwei Abtspostulationen und durch Kaiser Friedrich die Unterstellung des Nonnenklosters Neuburg bei Ingolstadt unter die Admonter Klosterreform.