| London School of Economics and Political Science | |
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| Lateinischer Name | |
| Gegründet | 1895 |
| Motto | Rerum cognoscere causas |
| Universitätstyp | |
| Ort | London, |
| Kanzler | |
| Vizekanzler | Sir Howard Davies |
| Eingeschriebene Studenten | 8.810 Studenten Stand: (2006) |
| Lehrbedienstete | 1.303 Stand: (2006) |
| Mitgliedschaften | Universität London, Russell-Gruppe, EUA, CEMS, |
| Website | http://www.lse.ac.uk |
Die London School of Economics and Political Science, abgekürzt LSE, ist eine der weltweit führenden Universitäten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Sitz in der britischen Hauptstadt London.
Inhaltsverzeichnis |
1895 von Beatrice und Sidney Webb gegründet ist die LSE heute Bestandteil der Universität London. Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, an der eine Reihe von Nobelpreisträgern und Staatsmännern studiert haben, zählt weltweit zu den renommiertesten Institutionen.
Die LSE ist eines der weltweit einflussreichsten Zentren für die politischen Debatten unserer Zeit, 39 aktuelle oder ehemalige Staatsoberhäupter und Regierungschefs, wovon 8 sich im Moment im Amt befinden, haben an der LSE studiert. Die Zeitung The Guardian bescheinigt der LSE „mehr Einfluss auf die derzeitige politische Welt als jede andere Hochschule auf der Erde“. Das hohe wissenschaftliche Renommee zeigt sich in den bislang vierzehn an Absolventen oder Professoren der LSE verliehene Nobelpreise für Wirtschaftswissenschaften, Frieden und Literatur. Der Direktor der LSE ist Howard Davies, Nachfolger des Soziologen Anthony Giddens.
In Universitäts-Rankings britischer Zeitungen zählt die LSE regelmäßig zu den vier besten akademischen Institutionen des Vereinigten Königreichs [1] und in der Kategorie „Economics“ ist sie momentan auf Platz 1 gesetzt [2]. In einem aktuellen weltweiten Universitätsranking des THES belegte die LSE den 11. Platz weltweit sowie den 2. Platz, nach Harvard, in den Sozialwissenschaften. Unzählige andere Rankings bestätigen den Ruf der LSE als weltweit führende sozialwissenschaftliche Einrichtung, sie hat eine extrem hohe Selektivität und nimmt damit weniger Bewerber auf als vergleichsweise der Durchschnitt der amerikanischen Ivy-League Schools. Seit einigen Jahren gelten die Aufnahmekriterien der LSE als die schwersten der Welt. Auf einen Studienplatz melden sich etwa 13 Bewerber, die sowohl überaus gute Zeugnisnoten als auch social skills, mehrere Sprachen, Praktika und bedeutende Fürsprecher haben müssen, um überhaupt in die nähere Auswahl zu gelangen.
Darüber hinaus beheimatet die LSE eine der weltweit größten Fachbibliotheken für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Im 2001 von Sir Norman Foster erweiterten Bibliotheksgebäude werden mehr als vier Millionen Bände angeboten.
Die LSE ist nicht zuletzt durch die große Anzahl an bekannter Absolventen bekannt. International bekannte Persönlichkeiten wie John F. Kennedy, Romano Prodi, David Rockefeller, der Norwegische Kronprinz Haakon, die Finanzgröße George Soros oder auch Rockstar Mick Jagger haben hier studiert.
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