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London-Marathon

London Marathon 2005 bei Embankment
London Marathon 2005 bei Embankment
London Marathon 2005 bei Blackfriars
London Marathon 2005 bei Blackfriars

Der London-Marathon ist ein Marathon in London, der hinsichtlich der Preisgelder, der Siegerzeiten und der Teilnehmerzahlen zu den bedeutendsten weltweit gehört.

Der Begründer der Veranstaltung, der ehemalige Hindernislauf-Olympiasieger und Sportjournalist Chris Brasher, wurde vom New-York-City-Marathon inspiriert. Der erste Lauf fand am 29. März 1981 statt, mit 7747 Teilnehmern, von denen 6255 finishten. Seitdem wird die Veranstaltung wird jährlich durchgeführt (gewöhnlich im April) und hat sich zu einem großen sportlichen Fest entwickelt, bei dem mehr als 30.000 Läufer starten und Hunderttausende von Schaulustigen an der Strecke stehen.

Seit seiner Erstdurchführung hat sich der Marathon kaum verändert. Die Strecke führt mit separaten Starts für Profiläufer, Rollstuhlfahrer und Hobbyläufer vom Greenwich Park vorbei am Cutty Sark, über die Tower Bridge, durch die Docklands und East End, dann zurück nördlich am Tower of London vorbei, entlang der Themse zum Parliament Square und den Parlamentsgebäuden (Palace of Westminster) und weiter zum Buckingham Palace. Die Ziellinie war früher auf der Westminster Bridge und liegt heute in The Mall.

Seit 2006 gehört der London-Marathon zu den World Marathon Majors und unterstreicht damit seine Bedeutung als einer der weltgrößten Marathonveranstaltungen.

Der London-Marathon ist auch eine bedeutende Charity-Veranstaltung, bei der viele prominente Sportler als Sponsorenläufer antreten, um Fundraising für wohltätige Organisationen zu betreiben. Auch Hobbyläufer nutzen diese Möglichkeit, um sich einen sicheren Startplatz bei dem regelmäßig ausgebuchten Lauf zu verschaffen. Auf diese Weise sind bereits Millionen von Pfund gesammelt worden, um z.B. Parkinson-Erkrankten zu helfen. Da es hier um einen guten Zweck und nicht um sportliche Bestleistungen geht, sind viele dieser Läufer skurril kostümiert.

Am 19. April 2003 sorgte Ex-Profiboxer Michael Watson für Schlagzeilen, als er den Marathon nach sechs Tagen mühseligen Durchbeißens beendete. Er war nach einem Kampf mit Chris Eubank im Jahr 1991 ins Koma gefallen und erst vierzig Tage später aufgewacht. Noch 1999 lautete die ärztliche Prognose, dass er nie wieder gehen werde können. An seiner Seite liefen sein Neurochirurg und sein vormaliger Kontrahent Eubank. Er wurde dadurch zu einem Nationalhelden Englands.

Inhaltsverzeichnis

Statistik

Streckenrekorde

Der London-Marathon ist in der Addition der Streckenrekorde der schnellste weltweit - siehe Rangfolge der schnellsten Marathon-Veranstaltungen.

Schnellste Läufer 2007

Finisher 2007

  • 35.664 Läufer im Ziel (24.813 Männer und 10.851 Frauen), 2443 mehr als im Vorjahr

Siegerliste

Quellen: Website des Veranstalters [1] und arrs.net [2]

Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
22. April 2007 Martin Lel -2- 2:07:41 Zhou Chunxiu (CHN) 2:20:38
23. April 2006 Felix Limo (KEN) 2:06:39 Deena Kastor (USA) 2:19:36
17. April 2005 Martin Lel (KEN) 2:07:26 Paula Radcliffe -3- 2:17:42
18. April 2004 Evans Rutto (KEN) 2:06:18 Margaret Okayo (KEN) 2:22:35
13. April 2003 Gezahegne Abera (ETH) 2:07:56 Paula Radcliffe -2- 2:15:25
14. April 2002 Khalid Khannouchi (USA) 2:05:38 Paula Radcliffe (GBR) 2:18:56
22. April 2001 Abdelkader El Mouaziz -2- 2:07:11 Derartu Tulu (ETH) 2:23:57
16. April 2000 António Pinto -3- 2:06:36 Tegla Loroupe (KEN) 2:24:33
18. April 1999 Abdelkader El Mouaziz (MAR) 2:07:57 Joyce Chepchumba -2- 2:23:22
26. April 1998 Abel Antón (ESP) 2:07:57 Catherina McKiernan (IRL) 2:26:26
13. April 1997 António Pinto -2- 2:07:55 Joyce Chepchumba (KEN) 2:26:51
21. April 1996 Dionicio Cerón -3- 2:10:00 Liz McColgan (GBR) 2:27:54
2. April 1995 Dionicio Cerón -2- 2:08:30 Małgorzata Sobańska (POL) 2:27:43
17. April 1994 Dionicio Cerón (MEX) 2:08:53 Katrin Dörre-Heinig -3- 2:32:34
18. April 1993 Eamonn Martin (GBR) 2:10:50 Katrin Dörre-Heinig -2- 2:27:09
12. April 1992 António Pinto (POR) 2:10:02 Katrin Dörre-Heinig (GER) 2:29:39
21. April 1991 Jakow Tolstikow (RUS) 2:09:17 Rosa Mota (POR) 2:26:14
22. April 1990 Allister Hutton (GBR) 2:10:10 Wanda Panfil (POL) 2:26:31
23. April 1989 Douglas Wakiihuri (KEN) 2:09:03 Véronique Marot (GBR) 2:25:56
17. April 1988 Henrik Jørgensen (DEN) 2:10:20 Ingrid Kristiansen -4- 2:25:41
10. April 1987 Hiromi Taniguchi (JPN) 2:09:50 Ingrid Kristiansen -3- 2:22:48
20. April 1986 Toshihiko Seko (JPN) 2:10:02 Grete Waitz -2- 2:24:54
21. April 1985 Steve Jones (GBR) 2:08:16 Ingrid Kristiansen -2- 2:21:06
13. Mai 1984 Charlie Spedding (GBR) 2:09:57 Ingrid Kristiansen (NOR) 2:24:26
17. April 1983 Mike Gratton (GBR) 2:09:43 Grete Waitz (NOR) 2:25:29
9. Mai 1982 Hugh Jones (GBR) 2:09:24 Joyce Smith -2- 2:29:43
29. März 1981 Dick Beardsley (USA)
& Inge Simonsen (NOR)
2:11:48 Joyce Smith (GBR) 2:29:57

Sieger Herren, Rollstuhlrennen

2002 David Weir GBR 1:39:44
2003 Joel Jeannot FRA 1:32:02
2004 Saul Mendoza MEX
2005 Saul Mendoza MEX 1:35:51
2006 David Weir GBR 1:29:48
2007 David Weir GBR 1:30:49

Siegerin Damen, Rollstuhlrennen

1997 Tanni Grey-Thompson GBR
1998 Tanni Grey-Thompson GBR
1999 Tanni Grey-Thompson GBR
2000 Tanni Grey-Thompson GBR
2001 Tanni Grey-Thompson GBR
2002 Tanni Grey-Thompson GBR 2:22:51
2003 Francesca Porcellato ITA 2:04:21
2004 Francesca Porcellato ITA 2:05:00
2005 Francesca Porcellato ITA 1:57:00
2006 Francesca Porcellato ITA 1:59:57
2007 Shelly Woods GBR 1:50:40

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten

  1. http://www.london-marathon.co.uk/site/downloads/Statistics%20&%20records.pdf
  2. http://www.arrs.net/HP_LonMa.htm
Quelle:
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