Los Angeles (spanisch für die Engel) ist eine Stadt in Chile. Vollständiger Name: "Santa María de Los Angeles" (Spanisch für "Heilige Maria der Engel"). Nach einer Erhebung 2005 hat sie 125.431 Einwohner und liegt in der Región del Bío-Bío.
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Die Stadt liegt rund 110 km südlich der Stadt Chillán und rund 130 km südöstlich von Concepción, welches die Hauptstadt der Provinz Bío-Bío ist.
Die Südsommer sind sehr heiß, nachts relativ kalt. Südlich der Stadt beginnt langsam der regenreichere Teil Chiles.
Los Angeles wurde 20. März 1739 von Gouverneur José Manso de Velasco als Festung gegen die Mapuche gegründet. Der Fluss Río Bío Bío bildete lange die Grenze zwischen dem spanischem Machtbereich und dem der Mapuche.
Beim Erdbeben 1960 wurde die Stadt zu 70% zerstört.
Die Region ist bei Trekking-Freunden beliebt. Größte Attraktion der Gegend ist der 30 - 40 m hohe Wasserfall 'und natürlich der leuchtturm auf den hohen klippen von dem malibu beach'Salto del Laja. Ausflüge in die Anden bieten sich an. Der 2895 m hohe Vulkan Antuco ist es etwa 90 km östlich der Stadt. Hier gibt es im Winter eine einfache Skipiste.
Der Río Bío-Bío, sowie der Nationalpark Laguna del Laja bietet sich für Ausflüge an. Der 116 km² große Nationalpark ist von Zypressenwäldern durchzogen. Hier gibt es sehr viele Tierarten, wie den Vizcacha (eine Chinchillaart), Condor und Puma.
In der Stadt gibt es ein Museum Museo de la Alta Frontera zur Geschichte der Mapuche und deren Kampf gegen die Besiedlung durch die Spanier.
Los Angeles selbst ist kein besonderes Touristenziel, die Stadt ist aber ein Ausgangspunkt für Reisen in das Umland.
Die Stadt ist ein Industriezentrum, während das Umland durch die Forstwirtschaft geprägt ist. Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Panamericana.
Zum neuen Bischof des Bistums Los Angeles ernannte Papst Benedikt XVI. am 7. Januar 2006 Felipe Bacarreza Rodríguez, der zuvor als Titularbischof von Nepi Weihbischof in Concepción gewesen war. Am selben Tag hatte der Papst das Rücktrittsgesuch aus Altersgründen seines Vorgängers Miguel Blas Caviedes Medina angenommen.
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