| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Dahme-Spreewald | |
| Koordinaten: | 51° 51′ N, 13° 43′ O | |
| Höhe: | 65 m ü. NN | |
| Fläche: | 206,38 km² | |
| Einwohner: | 10.477 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 51 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15926 | |
| Vorwahl: | 03544 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LDS | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 61 320 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Markt 34 15926 Luckau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Harry Müller (parteilos) | |
| Lage der Stadt Luckau im Landkreis Dahme-Spreewald | ||
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Luckau (niedersorbisch: Łukow) ist eine Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Das Gebiet der Stadt Luckau in der Niederlausitz zählt mit über 200 km² zu den nach Fläche größten in Deutschland. Es erstreckt sich entlang der Nordseite des Lausitzer Grenzwalles und wird von Berste und Wudritz durchflossen, die beide in die Spree entwässern. Den höchsten Punkt des Gemeindegebietes bildet der Mühlenberg im Süden mit 120 m ü. NHN. Zwischen den Ortsteilen Fürstlich Drehna, Beesdau und Schlabendorf erinnern ausgekohlte Gruben, die der Rekultivierung zugeführt werden, an das nordwestlichste der Abbaugebiete im Lausitzer Braunkohlenrevier. Die südliche Hälfte des Gebietes der Stadt ist in den Naturpark Niederlausitzer Landrücken eingebettet.
Zu Luckau gehören folgende Ortsteile sowie bewohnte Gemeindeteile:
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Der Ortsteil hat etwa 200 Einwohner (2006)[1]. Karche wurde 1452 als Karchaw erstmals urkundlich erwähnt. Der slawische Name leitet sich vom Personennamen Korch ab. 1572 erfolgte die Erwähnung als Karcho.[2]
Die älteste überlieferte Urkunde, die die Stadt Luckau (slawisch Lukow) erwähnt, stammt aus dem Jahre 1276. Als wohlhabende Stadt wurde sie 1492 zu einer der Hauptstädte der Niederlausitz.
Mit dem Prager Frieden 1635 wurde der sächsische Kurfürst mit dem Markgraftum Niederlausitz belehnt, welches bis dahin unter böhmischer Lehnshoheit stand.
Im Dreißigjährigen Krieg bauten die Schweden die Stadt als Hauptstützpunkt aus; sie erlitt infolge der anschließenden Auseinandersetzungen starke Zerstörungen.
Am 4. Juni 1813 wurde während der Freiheitskriege im Gefecht bei Luckau der Vormarsch französischer Verbände auf Berlin durch die verbündeten russisch-preußischen Truppen vereitelt. Im Rahmen einer Truppeninspektion weilte Napoleon am 20. und 21. Juli 1813 in Luckau. Er bezog Quartier in der oberen Etage des Sommerhauses des Kaufmanns Vogt. Dieser Kaufmann war damals der reichste Mann der Stadt. Er war so reich, dass sogar die Stadt Luckau sich von ihm Geld auslieh. Da es in dieser Julinacht sehr kalt war, ließ sich Napoleon eine kupferne Wärmflasche ans Bett bringen. Diese Wärmflasche ist heute noch im Niederlausitzmuseum Luckau zu besichtigen.
Durch Beschluss des Wiener Kongresses von 1815 wurde die Niederlausitz preußisch, das Markgraftum aufgelöst und das Gebiet der Niederlausitz und damit auch die Stadt Luckau der Provinz Brandenburg angeschlossen.
Von 1816 bis 1993 war Luckau Kreisstadt und Anfang des 20. Jahrhunderts ein bekanntes Moorbad.
Luckau besaß in der Innenstadt ein Gefängnis. Die in dem ehemaligen Kloster eingerichtete JVA Luckau befand sich in der Nähe des Marktes. In dieser Haftanstalt saß Karl Liebknecht als politischer Gefangener ein. Dort wurde Teile des Films "Vier Minuten" gedreht, die den Deutschen Filmpreis 2007 (für 2006) gewann.
Blasonierung: „In Silber auf grünem Rasen ein schreitender, widersehender goldbewehrter roter Stier mit über den Rücken geschlagenem Schweif.“
Luckau liegt am Knotenpunkt der Bundesstraßen 87 (Torgau - Frankfurt/Oder), 96 (Berlin - Zittau) und 102 (nach Brandenburg an der Havel über Jüterbog).
Etwa 10 Kilometer westlich der Stadt gibt es einen Bahnhof der Deutschen Bahn AG an der Berlin-Dresdner Eisenbahn, er heißt „Luckau-Uckro“.
Etwa 10 Kilometer östlich von Luckau befindet sich die Autobahnanschlussstelle „Duben“ der Autobahn A13. Die Dorfkirche des Ortes Duben ist gleichzeitig eine Autobahnkirche.
Bis zur Stilllegung durch die Bundeswehr gab es in Alteno, einem Ortsteil von Duben, einen Militärflugplatz mit einer festen Start- und Landebahn, ein Tanklager und ein Munitionslager. Es waren ebenfalls fernbedienbare stationäre automatische Funkfeuer vom Typ PAR-8 in der Hauptlanderichtung in der Nähe von Alteno "A" 1000m und in Groß Radden "AO" 4000m vorhanden. Er diente in der DDR zuletzt dem JG-1 der Luftstreitkräfte der NVA am Fliegerhorst Holzdorf bei Jessen (Elster) als Ausweich-, Feld- und Übungsflugpatz. Der Rufname des Flugpatzes war Arno. Heute werden auf diesen Gelände Motorsportveranstaltungen vom MZA Luckau durchgeführt.
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