Eine Luftbremse (engl. speed brake) ist eine in den Luftstrom ausfahrbare Klappe an einem Fahrzeug, die den Strömungswiderstand der Luft erhöht und somit als Bremse dient.
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Die von einer Luftbremse bewirkte Widerstandserhöhung kann durch Vergrößern der Stirnfläche oder durch Erhöhen des cw-Wertes erfolgen. Verringert eine Luftbremse dabei gleichzeitig den von einer Tragfläche erzeugten dynamischen Auftrieb, wird sie auch als Störklappe bezeichnet.
Luftbremsen werden bei Flugzeugen eingesetzt, um die Fluggeschwindigkeit zu verringern und die Sinkgeschwindigkeit zu erhöhen oder um die Ausrollstrecke bei der Landung zu verringern. Bei Militärflugzeugen wird die Luftbremse auch für taktische Manöver (z. B. Kobramanöver) angewendet oder um die Geschwindigkeit im Sturzflug zu verringern (Sturzflugbremse).
Kleinere Sportflugzeuge (z. B. Cessna 172, Cessna 182, Piper PA 12) haben keine Luftbremsen. Insbesondere schnelle, hochwertige, meist turbogeladene einmotorige Flugzeuge, wie z. B. die Mooney M20 oder die Lancair Columbia 400 haben jedoch Luftbremsen. In fast allen Segelflugzeugtypen (Ausnahme z.B. Lo-100) werden Luftbremsen als Landehilfe eingesetzt.
Die Bremsklappen werden bei Flugzeugen entweder mechanisch oder hydraulisch aus der Ober- oder Unterseite der Tragfächen, auch beidseitig, ausgefahren. Besonders bei Kampfflugzeugen kommen auch Bremsklappen vor , die aus dem Rumpfboden oder aus den Rumpfseitenwänden ausgefahren werden.
In seltenen Fällen werden Luftbremsen auch an Landfahrzeugen eingebaut, zum Beispiel im Mercedes 300 SLR und Bugatti Veyron 16.4 (dedizierte Luftbremse) und im Mercedes-Benz SLR McLaren (Heckspoiler als Luftbremse).
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