Lunéville

Lunéville
Wappen von Lunéville
Lunéville
Lage von Lunéville in Frankreich
Staat Frankreich
Region Lorraine
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Hauptort von 2 Kantonen
Geographische Lage 48° 35′ N 06° 29′ O
Höhe m
Fläche 16.34 km˛
Einwohner
– mit Hauptwohnsitz
– Bevölkerungsdichte
(1999)
20.200 Einwohner
1236 Einw./km˛
Postleitzahl 54300
INSEE-Code 54329
Website www.luneville.fr

Lunéville (deutsch Lünstadt) ist eine Gemeinde im französischen Département Meurthe-et-Moselle (Lothringen). Lunéville ist ebenfalls Sitz der gleichnamigen Unterpräfektur.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Lunéville war einst eine kleine Grafschaft und gehörte seit dem 15. Jahrhundert zum Herzogtum Lothringen. Seinen Aufschwung verdankte es Leopold Joseph von Lothringen, der 1702 nach Lunéville zog, weil seine Hauptstadt - Nancy - von französischen Truppen besetzt wurde. Er ließ sich vom Architekten Germain Boffrand das Rokokoschloss errichten und die Stadt zu einer würdigen Residenz ausbauen. Auch Stanislaus I. Leszczynski - der letzte Fürst von Lothringen - regierte das Herzogtum bis zu seinem Lebensende (23. Februar 1766) von Lunéville aus.

Fayence von Lunéville
Fayence von Lunéville

Danach fiel Lothringen vertragsgemäß an die französische Krone. Am 9. Februar 1801 unterzeichneten hier Joseph Bonaparte für die Französische Republik und Johann Ludwig Graf Cobenzl für das Kaiserreich Österreich den Vertrag von Lunéville. Dieser Friedensschluss markiert das Ende des Krieges der 2. Koalition gegen Frankreich.

Die Produkte der königlichen Fayencerie de Lunéville sind weltberühmt.

Sehenswürdigkeiten

Hauptattraktion der Stadt ist das im 18. Jahrhundert errichtete Schloss Lunéville. Es wurde ab 1702 vom Architekten Germain Boffrand geplant und diente Herzog Leopold Joseph als Residenz. Es wurde bei einem Feuer im Januar 2003 schwer beschädigt. Der Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle in Nancy sammelt Spenden zur Wiederherstellung der durch den Brand zerstörten Teile des Schlosses.

Politik

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Quelle:
Artikel Lunéville aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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