| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Tübingen | |
| Koordinaten: | 48° 24′ N, 9° 3′ O | |
| Höhe: | 477 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,05 km² | |
| Einwohner: | 20.085 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 401 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 72116 | |
| Vorwahl: | 07473 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 16 025 | |
| Stadtgliederung: | 6 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Freiherr-vom-Stein-Str. 20 72116 Mössingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Fifka | |
Mössingen ist eine Mittelstadt im Landkreis Tübingen am Fuß der mittleren Schwäbischen Alb, etwa 15 km südlich der Kreisstadt. Die Stadt erfüllt vor allem die Funktionen Wohnen und Versorgung im südlichen Einzugsgebiet des Verdichtungsraums Mittlerer Neckar.
Inhaltsverzeichnis |
Mössingen liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb im Tal der Steinlach, einem rechten Nebenfluss des Neckars. Der niedrigste Punkt des Stadtgebietes liegt mit 435 m NN bei der Unteren Mühle an der Steinlach, der höchste auf dem Gipfel des Dreifürstensteins mit 853,5 m NN.
Mössingen liegt inmitten eines Streuobstwiesengebietes. Von April bis Juni ergeben sich verschiedene natürliche Blühaspekte beginnend mit der Zwetschgen- und Kirschblüte und endend mit der Blüte der artenreichen Wiesen v.a. am Trauf der Schwäbischen Alb. Die Hänge der im Mössinger Stadtgebiet gelegenen Albberge und Teile des Albvorlandes wie z. B. der Firstberg oder der Bästenhardt Wald, sind bewaldet. Es dominieren forstlich genutzte, aber naturnahe Kalk-Buchenwälder. Speziell die Mergelhänge und Standorte über Tonschiefer und Braunjuratonen wurden in der Vergangenheit großflächig mit Nadelholz aufgeforstet, das dort von Natur aus nicht vorkommen würde. Die Bäche werden meist von naturnahen Erlen-Eschen-Bachwäldern begleitet. Den Bachwäldern entlang der Steinlach sind vielfach fremdländische Hybrid-Pappeln beigemischt. Kleinflächige Kalkmagerrasen vom Typ der Enzian-Schillergras-Rasen an den Braunjurahängen erinnern an die Zeit, als die Hüteschafhaltung noch einen größeren Stellenwert einnahm. Großflächige Halbtrockenrasen mit zahlreichen Orchideen-Vorkommen bilden die Hochfläche des Filsenbergs und den Kegel des Meisenbühls südlich von Öschingen.
Fauna: Mössingen weist eine artenreiche Vogelfauna auf. Bedeutende Lebensräume sind die strukturreichen und großflächigen Streuobstwiesen. Herausragend sind die individuenreichen Populationen des seltenen Halsbandschnäppers und des Grauspechts. Die Hochfläche des Farrenbergs ist ein Neuntöter-Habitat sowie Fortpflanzungszentrum der Spanischen Flagge, eines seltenen Bärenspinners. Auf dem Filsenberg brütet die Heidelerche. Die Streuobstwiesen sind auch Fledermaus-Reviere.
Das Mössinger Stadtgebiet erschließt die wechselhafte Gesteinsfolge aus Tonen, Sandsteinen, Mergeln und Kalksteinbänken des Schwarzen, Braunen und Weißen Jura (Lias, Dogger und Malm). Weite Bereiche der Unterhänge und des Steinlachtals sind mit z.T. sehr mächtigen periglaziären Kalkschotterdecken überlagert.
Am 12. April 1983 ereignete sich nach anhaltenden Regenfällen auf Mössinger Gemarkung, am Hirschkopf, der größte Bergrutsch in Baden-Württemberg. Dies ist durch die Lage Mössingens am Fuße des Albtraufs und die speziellen Lagerungsverhältnisse der unterschiedlichen Gesteine bedingt. Harte Kalke lagern hier plastischen Mergeln und Tonen auf. Außerdem wird dort durch natürliche Erosion fortwährend Gesteinsmaterial wegbefördert, so dass es zwangsläufig über kurz oder lang zu solchen Abrutschungen kommen muss.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mössingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Tübingen beziehungsweise zum Landkreis Reutlingen ¹ und zum Zollernalbkreis ²
Nehren, Gomaringen, Reutlingen ¹, Sonnenbühl ¹, Burladingen ², Hechingen ², Bodelshausen und Ofterdingen.
Zu Mössingen gehören die Stadtteile Bad Sebastiansweiler, Belsen, Bästenhardt, Öschingen und Talheim.
Das alte Bauerndorf Belsen wird im Osten überragt von der Belsener Kapelle, einer kleinen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde auf einem romanischen Vorgängerbau errichtet und ist der älteste Sakralbau Mössingens. Rätselhafte Figuren und das sogenannte Sonnenloch befinden sich im Westgiebel . Die Belsener Kapelle bildet das Zentrum des Belsener Friedhofs, der seit 1826 in einem Halbrund um die Kapelle angelegt wurde. Der Ort selbst hat trotz groß angelegter Neubaugebiete sein ländliches Gepräge erhalten und ist eingebettet in Wiesen, Bachtälchen und Streuobstwiesen. Ein Erkennungszeichen des Ortes war die Belsener Linde, eine alte Sommerlinde an der Straße nach Beuren, die allerdings dem Orkan "Kyrill" am 18. Januar 2007 zum Opfer fiel.
Im Süden der Gemarkung von Belsen liegt eine große spätkeltische Viereckschanze, die jedoch nicht archäologisch erschlossen ist.
Bad Sebastiansweiler ist ein von Schwefelquellen umgebener Kurort, der schon im frühen 16. Jahrhundert als Heilbad genutzt wurde. Nachdem die Pest aber 1566 Mössingen und Umgebung heimsuchte, wurde das „Butzenbad“ vorerst geschlossen. Seit 1947 werden die Quellen wieder genutzt.
Talheim - Heimstätte im Tal. So wurde in früheren Zeiten das Dorf am Ursprung der Steinlach genannt. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahre 765. Seit 1. Januar 1971 gehört der Ort zu Mössingen.
Bästenhardt ist der jüngste Mössinger Stadtteil, da Bästenhardt erst Ende der 1950er gegründet wurde. Archäologische Grabungen lassen jedoch den Schluss zu, dass dort schon früher Menschen gelebt haben. So wurden Grabhügel aus der Hallstatt- und Keltenzeit (um 800-500 v. Chr.) gefunden.
Erstmals wurde Öschingen urkundlich unter dem Namen Eskingen im Jahr 1100 erwähnt. Damals gehörte der Ort zur Grafschaft Achalm. Jedoch wurde der Ort mehrmals verkauft, bis er schließlich endgültig württembergisch wurde. Seit 1. Dezember 1971 gehört der Ort zu Mössingen. Öschingen gewann mehrere Medaillen im Wettbewerb „Unser schönstes Dorf“.
Das Öschinger Waldfreibad ist eines der ältesten Freibäder der Schwäbischen Alb. Es wurde 1934 von einem Dorflehrer gegründet und bestand damals aus einem einfachen Becken, das nur teilweise betoniert war. Heute wird es nicht mehr von der Stadt Mössingen, sondern von dem Verein der Freibadfreunde Öschingen geführt.
Nach der Reformation war Mössingen evangelisch. Die Kirchgemeinden Martin Luther, Johannes und Peter und Paul gehören der evangelisch-lutherischen Landeskirche an. Eine Gemeinschaft evangelischer Pietisten ist im Ort ebenfalls vorhanden. Ebenso stark ist in Mössingen auch die Anhängerschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche mit Christuskirche und Gemeinderäumen im alten Ortszentrum sowie die Neuapostolischen Kirche vertreten. Ein Königreichssaal der Zeugen Jehovas befindet sich im Stadtteil Bästenhardt.
Die römisch-katholische Kirche befindet sich in der Diaspora. Die Anzahl katholischer Christen vergrößerte sich mit dem Zuzug durch Heimatvertriebene und Gastarbeiter aus katholischen Staaten. Die Vergrößerung der katholischen Kirchgemeinde machte einen Kirchneubau im neuen Stadtzentrum notwendig. Die alte Kirche Auf Dachtel wurde abgerissen.
Die Geschäftsstelle des Regionalverbands Neckar-Alb befindet sich seit dem 1. November 1992 in Mössingen, nachdem sie ihren Sitz zuvor in Tübingen hatte. Verbandsvorsitzender ist Dr. Edmund Merkel (Oberbürgermeister der Stadt Balingen).
Es besteht eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mössingen mit den Gemeinden Bodelshausen und Ofterdingen.
Der Gemeinderat wird für eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt. Die letzte Wahl war am 13. Juni 2004. Die 29 Sitze verteilen sich wie folgt auf die Parteien und Gruppierungen:
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Werner Fifka endet 2014.
Die Stadt Mössingen darf seit 1952 ein eigenes Wappen führen. Dieses zeigt auf schwarzem Grund einen silbernen Schräglinks-Wellenbalken. Dieser soll die Teilung der Stadt durch die Steinlach darstellen. In der linken oberen Ecke befinden sich drei kleine Schildchen. Sie sollen die drei eingegliederten Gemeinden Mössingen, Öschingen und Talheim symbolisieren. In der rechten unteren Ecke ist ein Brunnen mit geteiltem Wasserstrahl zu sehen. Dieser weist auf die Schwefelquellen von Bad Sebastiansweiler hin.
Aufführungsort der "Geistlichen Konzerte" sind die drei evangelischen Kirchen in Mössingen und die katholische Marienkirche. Die Konzerte möchten das Evangelium in der ganzen Breite der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten vermitteln. So erklingt alte und neue Musik in großen und kleinen Besetzungen. Die Peter- und Paulskirche ist die alte Dorfkirche im historischen Stadtkern Mössingens, erbaut 1517. Sie bietet eine hervorragende Akustik und eine erweiterte Weimer-Orgel von 1820. Günstige Aufstellmöglichkeiten durch einen Bühnenaufbau bietet die in Mössingen an der Durchgangsstraße Reutlingen - Hechingen gelegene Martin-Luther-Kirche Für kleinere Besetzungen eignet sich die Johanneskirche in Bästenhardt mit ihrer musizierfreundlichen Akustik. Die moderne katholische Marienkirche besitzt eine 2-manualige Orgel von Fischer + Krämer.
Mössingens besonderer Schmuck sind seit einigen Jahren bunte Blumenwiesen, blühende Straßenrandstreifen und Kreisverkehre, welche die Stadt von Frühjahr bis Herbst aufblühen lassen. Die Jury des Bundeswettbewerbs Unsere Stadt blüht auf der Entente Florale Deutschland verlieh der Stadt dafür im Oktober 2001 die Goldmedaille.
Teile des Albtraufs innerhalb des Mössinger Stadtgebiets mit dem Farrenberg und dem Roßberg gehören dem FFH-Gebiet 7620-343 "Albtrauf zwischen Mössingen und Gönningen" an. In dieses europaweit bedeutsame Schutzgebiet sind die Naturschutzgebiete "Bergrutsch am Hirschkopf", "Filsenberg" und "Öschenbachtal" eingegliedert.
Hauptträger des Sportsgeists in Mössingen ist die Sportvereinigung (SpVgg) Mössingen (ca. 2.000 Mitglieder) mit zwei Sportplätzen und Vereinsheim in der Lagestraße/Lichtensteinstraße. Weitere Sportplätze befinden sich in den Ernwiesen südöstlich von Bästenhardt, auf Talheimer Gebiet im Holderbachtal im Osten von Öschingen. Im Ernwiesen-Stadion werden alljährlich auch die sommerlichen Bundes-Jugendspiele der Mössinger Schulen ausgetragen. Tennisanlagen des Mössinger Tennis-Clubs befinden sich am Freibad bei der Silberburg und im Gewerbegebiet "Lange Hirschen". Auch die Schulsporthallen und die Steinlachhalle stehen für Vereins- und Freizeitsportveranstaltungen verschiedener Art zur Verfügung. Flugsport kann vom Flugplatz auf dem Farrenberg aus betrieben werden. Schießanlagen befinden sich bei der Olgahöhe und in Öschingen. Boules, der französische Volkssport, kann auf zwei Plätzen in der Grünanlage an der Steinlach gespielt werden.
Die Wälder auf Mössinger Gemarkung werden fast ausnahmslos intensiv forstlich genutzt. Mössingen ist auch Sitz eines Forstamtes. Die Landwirtschaft ist bäuerlich geprägt. Neben- und Zuerwerbsbetriebe sind noch verbreitet. Einen hohen Stellenwert nimmt der Streuobstbau ein. In Belsen ist auch ein Schäfer ansässig, dessen Herde die Unterhänge der Albberge beweidet.
Motor der Wirtschaft war lange Zeit die Textilindustrie. Ausschlaggebend war die Lage an der Steinlach als Vorfluter und für die Stromgewinnung. Einer der Hauptarbeitgeber war die PAUSA AG, eine Stoffdruckerei. An zweiter Stelle stehen Holz und Metall verarbeitende Industrie. Eine Maschinenfabrik hat sich bereits Ende der 1960er-Jahre im Westen der Stadt angesiedelt. Am Bahnhof befinden sich ein Sägewerk und eine Nudelfabrik. In Mössingen gibt es vorrangig Klein- und Mittelstandsbetriebe. Mössingen bildet einen Teil des Gewerbestandorts Steinlachtal. Ausgedehnte Gewerbegebiete befinden sich im Südwesten und Norden (Schlattwiesen) der Kernstadt. Der aktuelle wirtschaftliche Schwerpunkt liegt im Bereich Handel und Dienstleistungen. Am Rand der Kernstadt haben sich zahlreiche Großmärkte angesiedelt. Aber auch der Einzelhandel hat eine große Bedeutung. Hauptgeschäftsstraßen sind Bahnhofstraße und in der Verlängerung dazu die Falltorstraße, die die Stadt in West-Ost-Richtung durchziehen. Dort reihen sich Geschäfte für den speziellen Bedarf wie Juwelier, Optiker und Spielwarenhandel, aber auch Dienstleistungsbetriebe wie Sparkassen, Versicherungen und Arztpraxen, aneinander.
In einem Steinbruch am westlichen Rand der Gemarkung wurden lange Jahre die Tonschiefer des Schwarzen Jura abgebaut. Aus dem bitumenhaltigen Gestein wurde Petroleum gewonnen. Die Tonschiefer dienten auch zur Herstellung von Ziegelsteinen. Der Steinbruch wurde mit Erdmaterialien wieder aufgefüllt. Weitere Steinbrüche befanden sich unterhalb des Hirschkopfs. Dort wurde zur Gewinnung von Wegeschotter Weißjurakalk gebrochen.
Trotz der Lage Mössingens am Albtrauf, des Vorhandenseins von Heilquellen und der vielfältigen Naturausstattung, hat der Fremdenverkehr noch keinen hohen Stellenwert erlangt. Beherbergungs- und Bewirtungsbetriebe sind unterrepräsentiert. Im Ortsteil Bad Sebastiansweiler hat sich eine Kurklinik angesiedelt.
Mössingen ist ein wichtiger regionaler Bildungsstandort. Bereits 1957 wurde südwestlich der Mössinger Altstadt die Gottlieb-Rühle-Hauptschule fertig gestellt. Es folgten 1967 die Friedrich-List-Realschule und 1973 das Quenstedt-Gymnasium sowie die Flattich-Sonderschule. Die Jahn-Turnhalle komplettierte das Bildungszentrum. Im südlichen Anschluss entstand nur 2 Jahre später die Körperbehindertenschule (KBS) als Bestandteil des Körperbehindertenzentrums Neckar-Alb. Weitere Grund- und Hauptschulen befinden sich in den Ortsteilen Bästenhardt und Talheim. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg erbaute 1962 bis 1965 am Firstwald nordöstlich Mössingens ein Aufbaugymnasium mit Internat.
Die Bundesstraße B 27, die ehemalige Schweizer Straße, verbindet die Stadt nach Norden mit Tübingen und Stuttgart und nach Süden mit Hechingen. Sie tangiert das Stadtgebiet im Westen. Vom Stadtteil Talheim führt die L 385 als Passstraße (Talheimer Steige) auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb nach Melchingen. Die L 384 verbindet Mössingen mit der im Nordosten liegenden Großstadt Reutlingen und dem Nachbarort Nehren. Eine Umgehungsstraße, der Nordring, führt den Durchgangsverkehr im Norden um Mössingen herum. Er wurde nach fast 30-jähriger Planungszeit am 12. Januar 2007 dem Verkehr übergeben. Das zur Zeit seiner Entstehung größte Verkehrsprojekt des Landkreises Tübingen wurde in 16 Monaten für 5,061 Millionen € gebaut. 1973 wurde zum Stadtteil Bästenhardt eine neue Verbindungsstraße mit 100 m langem Tunnel unter der Bahnstrecke gebaut.
Mössingen ist aktuell Regionalexpress-Haltepunkt entlang der Bahnlinie Tübingen-Aulendorf, der sogenannten Zollern-Alb-Bahn. Auch der Stadtteil Belsen besitzt einen Regionalbahn-Haltepunkt.
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 113.
Ein Motor-und Segelflugplatz befindet sich auf dem Farrenberg im Süden der Stadt.
Die Trinkwasserversorgung erfolgt über Fernleitungen vom Bodensee. Durch das Stadtgebiet verläuft der Albstollen, der Bodenseewasser auch in den Mittleren Neckarraum leitet. Bei Talheim sorgt ein Pumpwerk für die Steigerung des Wasserdruckes. Der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung hat seinen Sitz in Stuttgart. Der Wasserbehälter für die Mössinger Trinkwasserversorgung liegt auf dem fast 600 m hohen Schlossbuckel. Das Abwasser wird in die an der Steinlach bei Tübingen gelegene zentrale Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Steinlach-Wiesaz geleitet.
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Das Neue Rathaus am Bahnhof. |
Die Steinlach in Mössingen. |
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