| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Donau-Ries | |
| Koordinaten: | 48° 49′ N, 10° 35′ O | |
| Höhe: | 415 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,83 km² | |
| Einwohner: | 2527 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86753 | |
| Vorwahl: | 09083 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DON | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 185 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Pfarrgasse 6 86753 Möttingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Helmut Wiedemann (Dorfgem./Wählergr./Wählergem.) | |
Möttingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.
Inhaltsverzeichnis |
Möttingen liegt in der Region Augsburg im durch Meteoriteneinschlag geformten Nördlinger Ries.
Gemeindeteile sind Appetshofen, Balgheim, Enkingen, Kleinsorheim, Lierheim und Möttingen. Es existieren folgende Gemarkungen: Appetshofen, Balgheim, Enkingen, Kleinsorheim, Möttingen.
Im 12. Jahrhundert hatten örtlicher Adel sowie die Grafen von Oettingen, die Edlen von Lierheim, die Klöster Kaisheim und Zimmern sowie die Herren von Wöllwart Grundbesitz im Ort. 1323 verkauften die Grafen von Oettingen ihren Besitz zusammen mit dem Vogtei- und dem Patronatsrecht dem Deutschen Orden. Die Deutschorden-Landkommende Ellingen teilte sich danach die Dorfherrschaft mit den Grafen Oettingen-Wallerstein, die weiter die Landeshoheit innehatten. Möttingen selbst war ein seit der Reformation protestantisches Pfarrdorf. Beide Rechtsträger des Ortes wurden 1805/06 mediatisiert. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. 1975 schlossen sich die Gemeinden Möttingen, Appetshofen, Enkingen und Kleinsorheim freiwillig zur Einheitsgemeinde Möttingen zusammen, der 1978 die Gemeinde Balgheim durch Gesetz eingegliedert wurde.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.255, 1987 dann 2.249 und im Jahr 2000 2.428 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist seit 1996 Helmut Wiedemann (Dorfgemeinschaft/Wählergruppen/Wählergemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.193.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 310.000 €.
Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben in zwei Reihen Eisenhutfeh in Rot und Gold, unten in Silber ein schwarzes Tatzenkreuz.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 131 und im Bereich Handel und Verkehr 121 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 818. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 24 Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 132 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.881 ha, davon waren 2.413 ha Ackerfläche und 464 ha Dauergrünfläche.
In Möttingen halten Züge der Riesbahn Aalen–Donauwörth.
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Alerheim | Amerdingen | Asbach-Bäumenheim | Auhausen | Buchdorf | Daiting | Deiningen | Donauwörth | Ederheim | Ehingen a.Ries | Forheim | Fremdingen | Fünfstetten | Genderkingen | Hainsfarth | Harburg (Schwaben) | Hohenaltheim | Holzheim | Huisheim | Kaisheim | Maihingen | Marktoffingen | Marxheim | Megesheim | Mertingen | Mönchsdeggingen | Monheim | Möttingen | Munningen | Münster | Niederschönenfeld | Nördlingen | Oberndorf a.Lech | Oettingen i.Bay. | Otting | Rain | Reimlingen | Rögling | Tagmersheim | Tapfheim | Wallerstein | Wechingen | Wemding | Wolferstadt