| Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Müritz (Begriffsklärung). |
| Müritz | |||||||||
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| Tonnenmarkierte Mitte der Müritz | |||||||||
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| Daten | |||||||||
| Höhe über Meeresspiegel | 62 m | ||||||||
| Fläche | 117 km² | ||||||||
| maximale Tiefe | 31 m | ||||||||
| durchschnittliche Tiefe | 6,5 m | ||||||||
| Besonderheiten |
größter innerdeutscher See |
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Die Müritz ([ˈmyʁɪts]; von slawisch morcze = „kleines Meer“) ist ein See innerhalb der Mecklenburgischen Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem Bodensee, an dem auch Österreich und die Schweiz Anteile haben, bildet die Fläche der Müritz den zweitgrößten See Deutschlands. Die Müritz ist jedoch der größte See, der vollständig innerhalb Deutschlands liegt.
Die Fläche des während der jüngsten Eiszeit, des Weichsel-Glazials, gebildeten Sees beträgt 117 km² und die maximale Tiefe bis zu 31 m. Die durchschnittliche Tiefe beträgt jedoch nur 6 Meter. Die Bereiche des Ostufers sind besonders flach und sind weiträumig kaum über einen Meter tief. Die Müritz wird von der Elde durchflossen.
Neben Landschaftsschutzgebieten wurde 1990 als geschütztes Areal der Müritz-Nationalpark mit 318 km² am Ostufer der Müritz ausgewiesen, der stellenweise eine einzigartige Flora und Fauna aufweist.
Die besondere Form der Müritz bewirkt, dass es im Grunde nur ein Ost- und ein Westufer gibt. Die Uferzonen im Westen sind durch Wiesen, kleine Wälder und auf sanften Hügeln geschwungenen Feldern geprägt. Auf der Ostseite gehört ein Teil vom Nationalpark zum Uferbereich. Hier finden sich zumeist Feuchtgebüsche, Bruchwald und Schilfzonen. Weitläufige Kiefernwälder schließen sich an.
Größte Stadt an der Müritz ist Waren (Müritz); weitere Orte sind (im Uhrzeigersinn) Rechlin, Vipperow, Ludorf, Röbel/Müritz, Gotthun, Sietow und Klink.
Der See selbst heißt Müritz, nicht Müritz-See. Der Müritz-See ist das Ende des Müritzarms südlich der Müritz. Die Müritz hat folgende Nebengewässer bzw. Abschnitte:
angrenzende Gewässer: