Die Macchie ?/i (ital. macchia, kroat. makija, franz. maquis; „Dickicht, Gebüsch“) ist eine immergrüne sekundär entstandene Gebüschformation der global einzigartigen mediterranen Hartlaubvegetationszone. Regionale Klimabedingungen und Jahrtausende übermäßiger Nutzung durch den Menschen (Abbrennen, Beweidung, Holzentnahme) oder Blitzschlag führten zur Degradation der normalerweise die Landschaft bestimmenden großen hartlaubigen Eichenwälder zu einer dem Niederwald ähnelnden Formation. Die Macchie ist extrem durch Buschbrände gefährdet. Nach einem solchen Schadensfeuer wächst jedoch innerhalb weniger Jahre die gleiche Pflanzengesellschaft wieder heran.
Durch weitere intensive Beweidung der Macchie entstehen die Vegetationsformen Garigue oder Phrygana, häufig wechseln sich die Formen ab und gehen ineinander über (siehe Foto). Das Hauptnutzungstier der Macchie ist die Ziege, deren Futteranteil zu 60 % oder mehr aus Laub und Astwerk bestehen kann. Weit weniger sind Schafe und Schweine in der Macchie zu Hause.
In der Blütezeit vieler bestandsbildender Pflanzen von März bis Mai wird ein besonders aromatischer Duft verströmt. Die typische Macchie setzt sich aus 3 bis 5 m hohen immergrünen Baumsträuchern zusammen, die ein dichtes Gestrüpp bilden, wobei eine Bodenflora größtenteils fehlt. Typische Arten dieser Pflanzengesellschaft sind etwa:
Maquis (französische Widerstandsbewegung im Zweiten Weltkrieg)